Branchenbefragung für Druck- und Medienunternehmen

Die Verbände »Druck und Medien« rufen zur Teilnahme an der jährlichen Befragung zur wirtschaftlichen Lage der Branche auf. Mitmachen können Druck- und Medienunternehmen bis 26. September 2022.

Das Wissen um die aktuelle Verfassung der Branche, die Trends der Geschäftsumfelder sowie Perspektiven für die Geschäftslage spielen für jedes Druck- und Medienunternehmen eine wichtige Rolle für strategischen Entscheidungen – insbesondere in Krisenzeiten. Besonders wichtig sind dabei verlässliche und aktuelle Branchendaten. Deshalb haben die Verbände Druck und Medien jetzt zur Teilnahme an der Befragung 2022 aufgerufen Konkrete Informationen aus den Unternehmen seien wichtiges Fundament für die Arbeit der Interessenverbände gegenüber politischen Entscheidungsträgern. Die Teilnahme an der Online-Befragung nehme 10 bis 15 Minuten in Anspruch und ist bis zum 26. September 2022 möglich.

Interessierte Branchenunternehmen können an der Befragung über folgende Links teilnehmen:

1.  Link für Mitgliedsunternehmen der Landesverbände Druck und Medien

2.  Link für Nicht-Mitgliedsunternehmen

Die Auswertung erfolgt anonym. Teilnehmer, die die Befragung vollständig abgeschlossen und ihre Kontaktdaten angegeben haben, erhalten den vollständigen Ergebnisbericht der Umfrage. Über die Ergebnisse der Umfrage werden die Verbände Druck und Medien Ende November 2022 über die Fachmedien informieren.
[pm / msc]

Über den bvdm:
Der Bundesverband Druck und Medien e. V. (bvdm) ist der Spitzenverband der deutschen Druckindustrie. Als Arbeitgeberverband, politischer Wirtschaftsverband und technischer Fachverband vertritt er die Positionen und Ziele der Druckindustrie gegenüber Politik, Verwaltung, Gewerkschaften und der Zulieferindustrie. Getragen wird der bvdm von acht regionalen Verbänden. International ist er über seine Mitgliedschaft bei Intergraf und FESPA organisiert. Zur Druckindustrie gehören aktuell rund 7.100 überwiegend kleine und mittelständische Betriebe mit mehr als 115.000 Beschäftigten.

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H.J. Fugger, der Buchsammler: Denkmal bekommt Schreibfeder zurück

Der größte Buchsammler des 16. Jhs. bekommt seine Schreibfeder wieder. Hans Jakob Fuggers Buchbestand bildete die Grundlage der Hofbibliothek München, der heutigen Bayerischen Staatsbibliothek.

Nach mehr als einem halben Jahrhundert bekommt das Denkmal am Fuggerplatz seine verschollene Schreibfeder zurück. Sie tauchte im Nachlass einer Verstorbenen auf. Die inzwischen in Landsberg lebende Tochter der Frau, Dagmar Reitmeir, gab sie nun an die Stadt Augsburg zurück. Nach ihren Angaben hatte ihr Stiefvater als Kind die Schreibfeder Ende der 50er, Anfang der 60er Jahre zusammen mit Freunden entwendet.

Die 35 cm lange Schreibfeder zierte einst die Hand der vom abgedankten Bayern-König Ludwig I. gestifteten Staute, die 1857 eingeweiht wurde. Sie verkörpert Hans Jakob Fugger, einen Großneffen des berühmten Kaufmanns und Bankiers Jakob Fugger. Oberbürgermeisterin Eva Weber nahm die Schreibfeder vor dem Fugger-Denkmal entgegen und dankte der ehrlichen Finderin im Namen der Stadt Augsburg für die Rückgabe. Das Denkmal, so Weber, sei stadtbildprägend, darum bedeute es viel, dass die Statue wieder vollständig sei.

Hans Jakob Fugger ist der einzige Bankrotteur der drei großen Generationen der mächtigen Augsburger Handelsfamilie gewesen. Er gilt jedoch auch als einer der größten Buchsammler des 16. Jahrhunderts. Die 2,60 Meter hohe und 1,8 Tonnen schwere Statue zeigt ihn deshalb auch mit einer Pergamentrolle in der linken und einer Schreibfeder in der rechten Hand. Wegen seiner Schulden verkaufte er seine Büchersammlung an Albrecht V. von Bayern. Der Herzog von Bayern schuf auf dieser Grundlage die Hofbibliothek in München, aus der die heutige Bayerische Staatsbibliothek
entstand.

Die 1,8 Tonnen schwere Statue zeigte Hans Jakob Fugger mit einer Pergamentrolle in der linken und einer Schreibfeder in der rechten Hand (rechts). Links das 2,60 Meter hohe Denkmal am Fuggerplatz, passenderweise in der Nähe einer Buchhandlung, nachdem die 35 cm lange Schreibfeder entwendet wurde.

Für Oberbürgermeisterin Eva Weber hat die Rückgabe daher auch enorme Bedeutung: »Der außergewöhnliche Augsburger hat mit seiner kostbaren Sammlung das Fundament für die Bayerische Staatsbibliothek gelegt, eine Kathedrale des bayerischen Geistes und eine der größten und
bedeutendsten Gedächtnisinstitutionen Europas.«

Statue nach rund 60 Jahren wieder mit Schreibfeder zu sehen

Der Leiter der Unteren Denkmalschutzbehörde Gerhard Huber erklärte, wie es mit der Schreibfeder weitergeht: »Es ist geplant, eine Kopie der Feder anfertigen zu lassen und diese an der Statue anzubringen, damit das Original nicht wieder verschwindet.« So werden Passantinnen und Passanten das Denkmal am Fuggerplatz zum ersten Mal nach rund 60 Jahren wieder im vollständigen Zustand sehen können.

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