Suhrkamp-Autor Robert Menasse stellt beim Literaturfest München sein im März erschienenes Buch »Die Lebensentscheidung« vor: eine eindringliche Novelle über Leben und Sterben, Liebe und Familie. Die Lesung mit Gespräch wird auch im kostenlosen Livestream angeboten. Bis 30. April präsentiert das Literaturfest unter dem Thema »Freiheit« Autorinnen und Autoren wie u.a. Maria Aljochina (Pussy Riot), Navid Kermani, Peter Sloterdijk, Helga Schubert, Lukas Rietzschel und Ingo Schulze.
Kann man über sein Leben entscheiden? Nicht über das Ende, sondern mit Willenskraft über das Weiterleben? Mit existentieller Wucht und dennoch leichtfüßig erzählt Robert Menasse in seiner raffiniert – kunstfertigen Novelle von einem Wettlauf mit dem Tod. Am Sonntag, 26. April, stellt der Suhrkamp-Autor sein neues Buch Die Lebensentscheidung beim ➽ Literaturfest München 2026 vor. Die Lesung findet um 18 Uhr im Literaturhaus München (Salvatorplatz 1, 80333 München) statt. ➠ TICKETS Anzeige
Das Gespräch mit dem Autor führt Dana Grigorcea. Es gibt außerdem einen kostenlosen
➽ Livestream, der nur direkt während der Veranstaltung abrufbar ist, es wird keine Aufzeichnung angeboten.

Elegant und philosophisch räsoniert der große österreichische Erzähler darüber, wie frei wir wirklich sind, wenn es ums Überleben geht. Ein Mann macht einen radikalen Schnitt: Er verlässt seinen Job bei der Europäischen Kommission, reist nach Wien und verschweigt seiner 89-jährigen Mutter den vorgezogenen Ruhestand. Doch als ihn eine niederschmetternde Diagnose trifft, beginnt für ihn ein Wettlauf mit der Zeit. Der Befund: Krebs, unrealistisch, dass er noch ein Jahr lebt. Und mit einem Mal geht es allein darum, seiner Mutter den Schmerz zu ersparen, ihren Sohn sterben zu sehen: »Überleben konnte für ihn nur heißen, seine Mutter zu überleben. Vor ihr, bis zu ihrem Tod, seine Krankheit zu verheimlichen. Es ging jetzt um einen Überlebenswettkampf. Das war jetzt die Lebensentscheidung.«
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Bis 30. April 2026 präsentiert das ➽ Festprogramm unter dem Thema »Freiheit« Lesungen, Diskussionen, crossmediale und interaktive Formate. Mit dabei sind u.a. Robert Menasse, Maria Aljochina (Pussy Riot), Navid Kermani, Peter Sloterdijk, Helga Schubert, Lukas Rietzschel und Ingo Schulze. Der rumänische Konzeptkünstler Dan Perjovschi nimmt in einer ➽ live anwachsenden Begleitausstellung »Freedom of Expression« das Festivalmotto auf. ⟴ pm • auxlit

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