Erstmals spartenübergreifend vernetzt: Der Kulturatlas Bayern geht an den Start. Die neue digitale B2B-Plattform macht Kulturakteure im gesamten Freistaat sichtbar, vernetzt sie untereinander und unterstützt ihre Arbeit mit Wissen, Daten und Zugang zu Förderung. ★ mit Video
Wer in Bayern Kultur macht, verliert täglich Zeit bei der Suche nach passenden Förderprogrammen, geeigneten Kooperationspartnerinnen und -partnern, relevanten Fortbildungen und Antworten auf Fragen aus der Praxis. Der ➽ Kulturatlas Bayern setzt dem ab sofort etwas entgegen: eine kostenlose, digitale Plattform, die erstmals den gesamten bayerischen Kultursektor sparten-übergreifend an einem Ort zusammenbringt – von ehrenamtlich getragenen Blasmusikvereinen und Heimatpflege über freie Szenen, Clubkultur und freischaffende Künstlerinnen und Künstler bis hin zu staatlichen Museen, Theatern und Orchestern.
Bildmaterial: © Kulturatlas Bayern | Stiftung Kulturzukunft Bayern
Der Kulturatlas will ein Arbeitsinstrument für alle sein, die mit ihrer Arbeit zu einem öffentlich zugänglichen kulturellen Angebot beitragen – kein Veranstaltungskalender für das Publikum, sondern Unterstützung für den Kulturalltag. Zum Launch steht die Basisversion bereit: thematische Communities, eine Übersicht der Akteurinnen mit direkter Vernetzungsfunktion, ein Event-Radar für Weiterbildungen, Tagungen und Netzwerktreffen sowie redaktionelle Inhalte wie Leitfäden und Vorlagen.
Zentrales Element ist ein Förder-Kompass mit bereits rund 700 geprüften, aktuell laufenden Förderprogrammen – von privaten Stiftungen über Kommunen bis zur Europäischen Union, quer durch alle Sparten.
Kulturakteurinnen und Kulturakteure finden damit erstmals an einem Ort, was ihre Arbeit trägt: Förderungen, die zu ihrem Projekt passen, Kooperationspartnerinnen und -partner aus der eigenen oder einer anderen Sparte, Antworten auf Fragen, die im Kulturalltag immer wieder auftauchen – von Spielstättenauflagen bis zur GEMA, von Klimabilanzierungen bis zu Social-Media-Marketing – und Kolleginnen und Kollegen aus ganz Bayern, mit denen der Austausch bislang schlicht an einer fehlenden Infrastruktur scheiterte. Im Eventradar und Know-how-Pool bündelt der Kulturatlas Bayern, was es bereits gibt: bewährte Weiterbildungsangebote, Fachveranstaltungen und Praxiswissen aus dem Sektor, ergänzt um redaktionell aufbereitete Inhalte dort, wo Lücken bestehen.
Bildmaterial: © Kulturatlas Bayern | Stiftung Kulturzukunft Bayern
Der Kulturatlas Bayern ist langfristig angelegt und versteht sich als lernende Plattform, die gemeinsam mit dem Kultursektor weiterentwickelt wird. Perspektivisch sind weitere Funktionen geplant, darunter erweiterte Vernetzungsmöglichkeiten, Suche und Matching von Projekten und Förderprogrammen sowie individuelle Auswertungen der eigenen Daten. Der Weiterausbau mit allen geplanten Funktionalitäten ist bis Ende 2027 vorgesehen. Die Entwicklung ist über Drittmittel gesichert; ab 2028 trägt die Stiftung Kulturzukunft Bayern die laufenden Kosten für Betrieb, Hosting und Redaktion aus eigenen Mitteln. ⟴ pm • auxlit
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