Partypeople. Infinity-Pool. Infinite Loneliness.

WOCHEN-TIPP | BUCH-VERLOSUNG ★ Von der Leipziger Buchmesse ins »Am Weißen Lamm«: Stefan Sommer ist mit seinem Techno-Gesellschaftsroman mit einer Lesung zu Gast in Augsburg. Sein Buch »Partypeople« steht auf der Longlist des Deutschen Populturpreises 2026, ausgeschrieben vom Literaturhaus Augsburg. auxlitera verlost 3 x das Buch.

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Sein Buch ist ein Gesellschaftsroman unserer Zeit im Takt der Social Media Generation: Stefan Sommer liest am Donnerstag, 26. März (19 Uhr) im Beim Weißen Lamm aus seinem Buch 📖 Partypeople [Otto Müller Verlag Salzburg]. Der Roman steht auf der Longlist für den vom Literaturhaus Augsburg ausgelobten Deutschen Popliteraturpreis 2026. Das Buch geht gerade in seine zweite Auflage.

Der Ich-Erzähler in Partypeople hat alles und nichts: Als erfolgreicherTechno-DJ wird er auf private Partys von Superreichen eingeflogen, lässt sich vonHaute-Cuisine-Chefs bekochen, nächtigt in Grand Hotels. Ein luxuriöses Leben zwischen Helikopterflügen, Infinity-Pools, Champagner und den immer groteskeren Wünschen eines Superstars, der von sich und der Welt gelangweilt ist. Dazwischen: Loneliness. Designerdrogen und Schmerzmittel helfen nur vorübergehend, und auch Christian, ein verheirateter Mann, ist schnell wieder aus dem Leben des DJs verschwunden.

Während seiner gnadenlosen Hetze um die Welt erkennt der Erzähler irgendwann, dass er davonläuft: Vor dem Verlust der Mutter, die Jahre zuvor verstorben ist. Seither trägt er ihre Lieblingsblumen als Tattoo auf der Haut – ein zarter Versuch, der Härte der Erfolgsindustrie etwas entgegenzusetzen.

Partypeople blickt mit kalter Komik in die Welt des großen Geldes: erzählt von Rich Kids, Tech-Oligarchen, performativer Männlichkeit und neuem Kapitalismus. Man hofft auf einen Ausweg, und ahnt doch, dass es keinen geben kann. pm • auxlit

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Erhältlich als:
📖 Buch

Otto Müller Verlag Salzburg, 2026
Kartoniert
162 Seiten.
Preis: 20,99 €


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Clip: Otto Müller Verlag Salzburg

STEFAN SOMMER. 1989 geboren, wuchs in einer kleinen schwäbischen Gemeinde auf. Sein Großvater prophezeite ihm schon als Kleinkind, aus ihm könne später wohl nur ein Pfarrer oder ein Schauspieler werden. Es kam ähnlich, aber anders. Der vierunddreißigjährige Autor lebt heute in München und arbeitet für die Süddeutsche Zeitung und den Bayerischen Rundfunk.

Er schreibt Reportagen und Essays über Popmusik, Gesellschaft, Körperpolitik, Harry Styles, Klimaaktivismus und Datingportale für Impfgegner:innen.

Ausgezeichnet mit dem International Music Journalism Award 2020 in der Kategorie Beste musikjournalistische Arbeit unter 30, dem Ernst Schneider Preis für Wirtschaftsjournalismus 2021 und einem Literaturstipendium Junge Kunst und neue Wege 2021 durch den Freistaat Bayern.


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