Ein Buch als die DNA des Brechtfestivals *26: Wie können wir Inklusion endlich umsetzen?

BUCHVERLOSUNG & INTERVIEW ★ Ihr Buch »Zusammen« ist für die Kuratoren des Brechtfestivals 2026 die »Bibel« und »das Parteiprogramm des Festivals«: Am Mittwoch, 4. März, stellt die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker ihr Buch beim Festival in Lesung und Talk vor. »Alle« lautet das Thema des Brechtfestivals und rückt das Thema Inklusion in den Mittelpunkt. auxlitera verlost im Vorfeld 2 Exemplare des Buchs. Ein Interview mit der Journalistin und Autorin.

Hadija Haruna-Oelker ist Journalistin und Autorin, die politische Schärfe mit einem feinen Gespür für Sprache und Begegnung verbindet. Nach Stationen in Wissenschaft und Medien entwickelt sie Texte und Auftritte, die zum Mitdenken einladen. Beim ➽ Augsburger Brechtfestival 2026 stellt sie am Mittwoch, 4. März 2026, ihr Buch 📖 Zusammen. Plädoyer für eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit [btb Verlag | Penguin Random House] vor. Die Lesung mit Talk mit Lucy Wilke findet statt um 18:30 Uhr in der Stadtbücherei Augsburg. TICKETS Anzeige

★ VERLOSUNG! auxlitera verlost 1 Exemplar des Buchs Zusammen [btb, Penguin Books]. E-Mail mit dem Betreff »Zusammen« bis 1. Februar *26 an: 
redaktion@auxlitera.de

Ihre Adresse wird nach dem 21. Dezember 2025 nicht mehr gespeichert. Ihre E-Mail wird nicht an Dritte weitergegeben und Sie erhalten keine Werbemails von uns. Die Teilnahme am Gewinnspiel über automatisierte Verfahren (Gewinnspielclubs oder Gewinnspielserviceanbieter) ist ausgeschlossen.

🛒 Buch kaufen Anzeige

Die Veranstaltung ist ein zentraler Diskurstermin beim Brechtfestival 2026:»Ich würde sagen, dass Haruna-Oelkers Buch sowas wie die Bibel oder das Parteiprogramm des Festivals ist«, so Kuratorin Sahar Ramini bei der Pressekonferenz zum Festivalprogramm, welches unter dem Motto »Alle« das Thema Inklusion in den Vordergrund rückt. »Haruna.Oelkers Buch hat so viele Überschneidungen zu unserem Konzep, so Ramini, »und es ist immer super, wenn Ideen an vielen verschiedenen Stellen gleichzeitig gedeihen.«

Ramini weiter: »Das Buch formuliert die große Frage: Eine Gesellschaft, die alle Menschen einschließt – wie kriegen wir das hin?« Hadija Haruna-Oelker lädt uns dazu ein, darüber nachzudenken: Was braucht es für ein gutes Zusammen-Sein von Menschen mit und ohne Behinderungen? Für ein Miteinander, das gerecht und solidarisch ist – ohne leere Versprechen über Vielfalt.

Persönlich und politisch erzählt die Autorin auch von ihren eigenen Erfahrungen als Schwarze, nichtbehinderte Mutter eines behinderten Kindes of Colour. Gegen Abwertung und Ausgrenzung setzt sie ihre Vision des Zusammenlebens, in dem alle Platz haben. Gemeinsam mit der Schauspielerin und Aktivistin Lucy Wilke wird das Publikum Texte aus dem Buch hören und über das sprechen, was uns trennt – und darüber, was uns verbinden kann. Die Brechtfestival-Kuratoren Sahar Ramini und Mark Schröppel versprechen ein performative Lesung auf die Bühne, die Nähe sucht, Reibung zulässt und neue Perspektiven auf Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Solidarität eröffnet.

Die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. In der Frankfurter Rundschau schreibt sie eine monatliche Kolumne. Haruna-Oelkers erstes Buch, Die Schönheit der Differenz, war für den Preis der Leipziger Messe nominiert. Im Gespräch erzählt Haruna-Oelker über Inklusion, Demokratie, Ausgrenzung und Ableismus. pm • auxlit • msc


• Anzeige




Erhältlich als:
📖 Buch
🖥️ E-Book | ePUB, Kindle
🎧 Hörbuch

btb | Penguin Books, 2024
Gebunden, mit SU
416 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
Preis: 25 Euro


»Inklusion hinterfragt unsere Leistungsgesellschaft«

INTERVIEW MIT HADIJA HARUNA-OELKER
JOURNALISTIN & POLITIKWISSCHESCHAFTLERIN ★ AUTORIN VON »ZUSAMMEN«
– btb Verlag | Penguin Books –

In Ihrem neuen Buch gehen Sie der Frage nach, wie wir Räume schaffen können, in denen alle willkommen sind. Im Zentrum stehen Ihre Erfahrungen als Schwarze Frau und nichtbehinderte Mutter eines behinderten Kindes. Warum werden so viele marginalisierte und explizit behinderte Menschen in unserer Gesellschaft immer noch ausgeschlossen?

Hadija Haruna-Oelker auf der Frankfurter Buchmesse 2017 • Foto: CC BY-SA 4.0 | Harald Krichel | Wikipedia.org

Hadija Haruna-Oelker: Diese Frage ist für mich der Ausgangspunkt meines Nachdenkens, das zunächst in die Vergangenheit führt. Gründe liegen unter anderem in der eugenischen Forschung und dem Mord an behinderten Menschen während des Nationalsozialismus. Diese Kapitel sind gesellschaftlich schlecht aufgearbeitet und die Folgen zeigen sich heute noch auf unterschiedliche Weise. Was zusammen mit behinderten Menschen auch jüdische, queere und Schwarze Menschen, Si nti*izze und Romnja betrifft. Und wir sehen die Kontiunität der Gewalt aktuell in den gesellschaftlichen Entwicklungen, die sich in Rassismus, Antisemitismus und Queerfeindlichkeit aber auch in sozialdarwinistischen Tendenzen ausdrücken.

Dabei spielt ganz konkret der Ableismus, also die Ausgrenzung, Diskriminierung und Feindlichkeit gegenüber behinderten Menschen eine Rolle. Dazu kommt, dass nicht offen über Behinderung oder chronische Erkrankungen in unserer Gesellschaft gesprochen wird, obwohl es viele Menschen angeht. Die Gründe für den Ausschluss sind also vielfältig – auch dahingehend, dass sich aus intersektionaler Perspektive die Erfahrungen nicht einfach nach Gruppen voneinander trennen lassen. Sie überschneiden sich, wenn ich beispielsweise auf mein behindertes Kind of color schaue.

Das erklärt, warum Sie in Zusammensein in einem großen Kapitel auch explizit auf die historischen Wurzeln von Ableismus in Deutschland eingehen, insbesondere auf die NS-Zeit. Was können/müssen wir verändern, um dieses historische Erbe zu überwinden?

Die Antwort auf diese Frage mündet in einer anderen Frage – nämlich, wo sich nichtbehinderte und behinderte Menschen überhaupt begegnen? Sie leben schon sehr lange in getrennten Welten. Unser Bildungssystem und der Arbeitsmarkt sind so strukturiert und das aufgrund der Geschichte, deren Wirkung sich unhinterfragt in unsere Sozialisierung und damit unsere Vorstellung von behinderten Menschen eingespeist hat. Diese können aber überwunden werden. Darum ist es grundlegend und der erste Ansatz, auf den ich im Buch eingehe, sich mit den Vorstellungen unseres Menschseins von der eigenen Kindheit und Kindern ausgehend auseinanderzusetzen.

Woher stammen beispielsweise die Prinzipien unserer Leistungsgesellschaft? Ein »was kannst du schon«, das bereits Kinder in einen Wettbewerb stellt. Die kategorisiert und entsprechend nach körperlichen und kognitiven oder geistigen Potentialen bewertet werden. Der Blick in die Vergangenheit hilft, unsere Vorstellungen von gängigen Normen eines gesunden oder leistungsfähigen Körpers zu hinterfragen. Was wir als Talent eines Menschen wahrnehmen, was schön ist oder welches Leben wir als lebenswert erachten?

»Ich wünsche mir, dass Menschen verstehen, dass Sätze wie »Hauptsache gesund« oder »habt ihr es vorher gewusst?« als einen subtilen, gängigen Selektionsgedanken hinterfragen.«

Sie haben es angesprochen und beschreiben auch in Ihrem Buch, wie von Politik und Wirtschaft aktiv an der Trennung von Menschen mit und ohne Behinderung gearbeitet wird. Inklusion ist insbesondere im Bildungssystem immer wieder ein Thema. Wo müsste die Politik ansetzen?

Hadija Haruna-Oelker • Foto: © Katarina Ivanisevic

Die Frage von Bildung und Inklusion ist ein innenpolitisch hochbrisantes Thema, weil damit unsere Leistungsgesellschaft und das dreigliedrige Schulsystem kritisch hinterfragt werden. Das Bildungssystem ist für mich das Trittbrett für den späteren ersten Arbeitsmarkt, der nur bestimmte Menschen aufnimmt und behinderte Menschen auf dem zweiten Arbeitsmarkt ausbeutet. So spiele ich im Buch den Gedanken durch, warum es nicht nur in der Theorie gut wäre, Leistungsdruck und Elitenbildung zu verhindern . Weil dieser Effekt schädlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einer Gesellschaft der Gegenseitigkeit ist, um die es mir geht.

Wissenschaftliche Befunde zeigen, dass alle Kinder von einem gemeinsamen Lernen profitieren und die Lernerfolge Einzelner nicht darunter leiden. Es geht im Kern um die Reform eines Systems, das demokratische und menschenrechtliche Defizite hat und neu ausgerichtet werden sollte. Es braucht dazu einen Plan, der solide gemacht ist und bescheiden genug bleiben muss, um erfüllt werden zu können.

Ein erster Schritt wäre, öffentlich wieder über Inklusion zu sprechen und ein einheitliches, politisches Verständnis von ihr zu entwickeln. Denn das übergeordnete Problem beginnt damit, dass sie unterschiedlich verstanden wird. Mit Blick auf die Schule wird Inklusion meistens als Integrationsmaßnahme umgesetzt, weshalb auch von »Pseudoinklusion« und »Zweckentfremdung der Behindertenrechtskonvention« die Rede ist. Zu letzterer hat sich Deutschland bereits 2009 verpflichtet und von der UN erst kürzlich ein schlechtes Zeugnis für die Umsetzung bekommen. Faktisch passiert hierzulande genau das Gegenteil von Inklusion, weil die Sondersysteme nicht abgebaut, sondern vielmehr erhalten und ausgebaut werden.

Sie sagen, dass selbst Schulen, die sich Inklusion auf die Fahnen schreiben, das eher kosmetisch betreiben. Was läuft in anderen Ländern besser als in Deutschland? Und was muss sich bei uns verändern, damit echte Inklusion möglich ist?

Es wurde in den Bundesländern, aber auch bundespolitisch viel Zeit verspielt, um die gesamtgesellschaftlichen Kosten eines defizitären Systems zu minimieren, in dem für Kinder das spätere soziale Leben maßgeblich geprägt wird. Dazu fehlt es allerorts an entsprechendem diskriminierungssensiblem Wissen. Menschen, die mit Kindern arbeiten, sollten sich mit dem Thema Behinderung und anderen Differenzmerkmalen auskennen und verstehen, warum sie nicht darauf reduziert werden sollten. Dieses diversitätsbewusste Verständnis braucht es, um neue Schulkonzepte und didaktische Ideen beispielsweise auf Basis der Erkenntnisse der Disability Studies zu entwickeln. Denn auch wissenschaftlich zeigt sich eine Diskrepanz in den unterschiedlichen Forschungsdisziplinen, die sich im Förder- oder Rehabilitationsbereich mit dem Thema Behinderung beschäftigen.

Es ist mir wichtig, noch einmal zu betonen: Die Inklusion ist nicht gescheitert, wie es oft heißt. Es gibt noch viel Luft nach oben und konkrete Konzepte, wie eine Organisationsentwicklung im Bereich Schule aussehen könnte. Beispiele aus Ländern wie den USA, Finnland, Norwegen und Italien zeigen, dass es zwar einen langen Atem dafür braucht und Ressourcen, aber dass dadurch ein gesellschaftlicher Zusammenhalt gefördert wird. An erster Stelle steht darum die Abschaffung der Sondersysteme. Dafür gibt es schon lange Pläne und Richtlinien, die aber politisch wirklich gewollt und umgesetzt werden müssten.

Foto: © Wolfgang Stahr

»Angesichts der antidemokratischen Entwicklungen braucht es Ideen für ein einander anerkennendes Miteinander.«

Sie schreiben über Ihr neues Buch, dass es eines ist, »das ich gebraucht hätte, als ich Mutter und zur Verbündeten meines Kindes wurde.« Was hätten Sie gerne gewusst, bevor Sie Mutter wurden? Und was wünschen Sie sich von der Gesellschaft für Ihren Sohn?

Ich hatte mich auf mein Kind im Geiste vorbereitet, war auf mögliche Rassismuserfahrungen eingestellt. Schlussendlich war ich auf nichts vorbereitet. Zum einen, weil ich sowieso nicht wusste, wie Elternsein funktioniert und ich mich zwar mit ableismuskritischem Denken beschäftigt, aber nun umso mehr die Sorge hatte, wie ich mein Kind gut begleiten kann. Dazu die Strukturen, von denen wir fortan abhängig sein sollten und meine noch fehlende Kenntnis darüber. Inzwischen geht mein Kind zur Schule und ich habe dieses machtkritische Buch geschrieben. Ich wünsche mir, dass sich ein selbstverständliches Gefühl verbreitet, dass ein Leben mit einem behinderten Kind nicht negativer verläuft als das mit einem nichtbehinderten. Und dass mehr nichtbehinderte Menschen verstehen, dass sie keine besondere Art von Eltern brauchen, sondern Bezugspersonen, die sie unterstützen und (selbst)bestärken — so wie alle Kinder. Aber das aufgrund fehlender Informationen diese Unterstützung oft zur Herausforderung wird.

Ich wünsche mir, dass Menschen verstehen, dass Sätze wie »Hauptsache gesund« oder »habt ihr es vorher gewusst?« als einen subtilen, gängigen Selektionsgedanken hinterfragen. Und verstehen, dass es in Wahrheit für Nichtbehinderung und Gesundheit keine Garantie und kein Recht auf ein nichtbehindertes oder chronisch gesundes Kind gibt. Um diesen verzerrten gesellschaftlichen Vorstellung entgegenzuwirken, braucht es ein Zusammensein. Und das wünsche ich mir.

In Ihrem letzten Buch Die Schönheit der Differenz, das für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war, haben Sie sich mit menschlichen und gesellschaftlichen Unterschieden beschäftigt. Jetzt geht es um ein Zusammensein. Worum geht es Ihnen dabei konkret?

Es geht mir insgesamt darum, unsere Unterschiede als ein gesellschaftliches Fachgebiet zu erklären. Ich möchte zeigen, dass ein Verständnis für unserer Identitäten und unser Menschsein wenig mit feuilletonistischen Kulturdebatten zu tun hat, sondern mit Sachkompetenz, die ein Mensch sich aneignen kann. Angesichts der antidemokratischen Entwicklungen braucht es Ideen für ein einander anerkennendes Miteinander. Inklusion als ein demokratisches Grundprinzip unterstützt den Weg dorthin.

Unter dem Motto »Alle« lenkt das ➽ Brechtfestival 2026 den Blick auf das Thema Inklusion – Haruna-Oelkers Buch »Zusammen« ist dabei ein zentrales Kursbuch. Foto: Martin Schmidt

Was macht für Sie denn eine Gesellschaft der Gegenseitigkeit aus?

Es ist eine emanzipatorische, kinderfreundliche Gesellschaft, in der alle Menschen sich von Anfang an entfalten können, um die Menschen zu werden, die sie wirklich sind. In der alle gleich wichtig und den gleichen Wert haben, so wie es unsere Menschenrechte vorgeben, die vom Grundgesetz geschützt werden. In dieser Gesellschaft gibt es ein verankertes Bedürfnis, Dinge zu teilen und sich zu kümmern hat einen Wert. Weil es um das Gemeinwohl aller geht, was nicht bedeutet nichtmehr an sich selbst den ken zu dürfen, nur eben in ausgeglichenerem Maße. Angewiesenheit würde quasi zur positiven Grundlage unserer Gesellschaft und damit ein Bewusstsein für Gerechtigkeit und Solidarität stärken.

In einer Gesellschaft der Gegenseitigkeit finden (Ver-)Gemeinschaftsprozesse statt. Das bedeutet Beziehungsarbeit auch im Umgang mit Konflikten und ein so genanntes »Powersharing«, weil es auf dem Weg auch einen Ausgleich für die Nachteile von bestimmten Menschen braucht, die über Jahrzehnte geschaffen wurden. Gegenseitigkeit heißt also auch, sich gegenseitig Platz zu machen und zeitweise zu verzichten. Es genügt deshalb nicht nur der Wunsch nach einer zugewandten Gemeinschaft, sondern es braucht dafür ein konsequentes Einfordern, Einsatz und Ressourcen. Welchen Unterschied macht es zum Beispiel, dass ich das alles hier als nichtbehinderte Person schreibe? Oder wenn wahlweise eine weiße Person sich gegen rassistische Routinen einsetzt? Die Idee der Gegenseitigkeit beinhaltet also auch, sich füreinander stark zu machen. Denn schlussendlich müssen alle gemeinsam überlegen, wie sie in einer Demokratie der Zukunft zusammenleben wollen.

🎫 TICKETS für LESUNG + TALKbeim Brechtfestival am Mi, 4. März 2026 Anzeige
🛒 BUCH »Zusammen« von Hadija Haruna-Oelkers kaufen Anzeige

Zur Person: HADIJA HARUNA-OELKER

Die Politikwissenschaftlerin Hadija Haruna-Oelker lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt am Main. Sie moderiert die Römerberggespräche in Frankfurt, das Debattenformat StreitBar in der Bildungsstätte Anne Frank und die feministische Presserunde derHeinrich-Böll-Stiftung. In der Frankfurter Rundschau schreibt sie eine monatliche Kolumne. Haruna-Oelkers erstes Buch, Die Schönheit der Differenz, war für den Preis der Leipziger Messe nominiert. Außerdem ist sie zusammen mit Max Czollek Host des Erinnerungspodcasts »Trauer & Turnschuh«. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Jugend und Soziales, Rassismus- und Diversitätsforschung.

Hadija Haruna-Oelker hat gemeinsam mit Kübra Gümüşay und Uda Strätling The Hill We Climb von Amanda Gorman übersetzt. Sie ist Preisträgerin verschiedener Medienpreise wie dem ARD-Hörfunkpreis Kurt Magnus 2015 oder dem Medienspiegel-Sonderpreis für transparenten Journalismus 2021. Darüber hinaus ist sie Teil des Journalist*innenverbandes Neue Deutsche Medienmacher*innen (NDM) und der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD).

Literatur will Menschlichkeit. auxlitera unterstützt Ärzte ohne Grenzen und WARchild. Bitte spenden auch Sie.



Hier auxlitera-Newsletter abonnieren:

Sie erhalten je Woche 1 E-Mail mit einem Nachrichtenüberblick.
Sie können diese Benachrichtung jederzeit abbestellen.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben oder für andere Zwecke verwendet. Unsere Datenschutz-Erklärung finden Sie hier.

← Back

Deine Nachricht wurde gesendet

Warnung
Warnung
Warnung.

Ein Buch als die DNA des Brechtfestivals *26: Wie können wir Inklusion endlich umsetzen?

BUCHVERLOSUNG & INTERVIEW ★ Ihr Buch »Zusammen« ist für die Kuratoren des Brechtfestivals 2026 die »Bibel« und »das ›Parteiprogramm‹ des...
Weiterlesen
Ein Buch als die DNA des Brechtfestivals *26: Wie können wir Inklusion endlich umsetzen?

Doguments of Subculture

Das Fanzine für weltweite Sub- und Gegenkultur mit Sitz in Höchstädt startet ins Jahr 2026: Die #13 ist im Kasten,...
Weiterlesen
Doguments of Subculture

Fachtagung Comic in Schulen

Die kostenlose Tagesveranstaltung in München richtet sich an alle comicinteressierten Bildungs- und Kulturakteure – Bibliothekare, Lehrkräfte, Verlagsmitarbeiter, Redakteure sowie Comicschaffende....
Weiterlesen
Fachtagung Comic in Schulen

Drei Mal für:zu:von E.T.A. Hoffmann

Staatsintendant André Bücker liest E.T.A. Hoffmann: Die Deutsche Mozart Gesellschaft feiert den 250. Geburtstag des Schriftstellers. Insgesamt drei verschiedene musikalische...
Weiterlesen
Drei Mal für:zu:von E.T.A. Hoffmann

 

Kommentar verfassen