Das theter ensemble zeigt Ferdinand von Schirachs vielfach gespieltes Gerichtsdrama im City Club Augsburg. Eine theatrale Versuchsanordnung über Moral, Recht und die Fragilität unserer Gewissheiten. Premiere ist am Mittwoch, 21. Januar. Acht weitere Aufführungen folgen.
Mit Terror steht im City Club Augsburg ein Theaterabend auf dem Spielplan, der von der ersten Minute an Spannung erzeugt und das Publikum mitten in ein moralisches Dilemma zieht. Das ➽ theter ensemble zeigt Ferdinand von Schirachs vielfach gespieltes Gerichtsdrama, Premiere ist am Mittwoch, 21. Januar 2026; bis 20. Februar folgen acht weitere Aufführungen (23., 28. und 30. Januar. sowie 3., 4., 12., 13. und 20. Februar – Beginn jeweils 20:30 Uhr ► TICKETS).
Ferdinand von Schirachs Gerichtsdrama (UA 2015) schleudert das Publikum mitten in ein extrem zugespitztes Dilemma: E konfrontiert mit einer Extremsituation, in der es keine eindeutigen Antworten gibt – nur Entscheidungen mit weitreichenden Folgen. Ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug mit 164 Menschen an Bord nimmt Kurs auf die ausverkaufte Allianz-Arena mit 70.000 Zuschauern. Die Zeit läuft. Major Lars Koch, Kampfpilot der Bundeswehr, entscheidet sich, das Flugzeug abzuschießen, um eine noch größere Katastrophe zu verhindern – entgegen eines klaren Befehls. Vor Gericht steht nicht nur seine Tat, sondern die Frage, ob menschliches Leben gegeneinander aufgewogen werden darf.
Das Publikum selbst wird zur Jury
Auf der Bühne entfaltet sich ein packendes Gerichtsdrama. Anklage, Verteidigung und Zeugen prallen aufeinander, Argumente werden zugespitzt, Gewissheiten geraten ins Wanken. Es ist eine Debatte über Moral, Prinzipien und Menschlichkeit: Darf man wenige töten, um viele zu retten? Gibt es Situationen, in denen das Gewissen über dem Gesetz stehen muss? Oder braucht es gerade im Ausnahmezustand Regeln, die niemals gebrochen werden dürfen?
Besonders eindringlich ist die Rolle des Publikums. Am Ende des Prozesses wird es selbst zur Jury und entscheidet über »schuldig« oder »nicht schuldig«. Zwei mögliche Schlüsse machen deutlich, dass diese Entscheidung keine theoretische ist, sondern Konsequenzen hat. Der Moment des Votums wird zum Kern des Abends – unbequem, herausfordernd und hochspannend. Terror ist ein intensives Theatererlebnis, das ohne erhobenen Zeigefinger auskommt und dennoch tief ins Gewissen trifft. Ein Abend, der fesselt, zum Mitdenken zwingt und noch lange nach dem Verlassen des Theaters nachhallt. ⟴ pm • auxlit
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Dei Frage, die Ferdinant von Schirach „ins Publikum schleudert“, trifft den falschen Zeitpunkt. Ehe solche abstrusen Entscheidungen getroffen werden müssen, sind zig Entscheidungen entweder nicht getroffen worden oder eben die falschen Entscheidungen wirksam geworden. Übersetzt in die Gegenwart heißt das, dass sie genau deshalb so „unfreundlich“ ist, weil Entscheidungen nicht getroffen wurden bzw. die falschen Entscheidungen getroffen werden! Ganz aktuell trifft die Europäische und besonders die deutsche Politik wieder keine oder wenn dann die falschen Entscheidungen. Trumps Politik widerspricht eindeutig und ohne jeden Zweifel allen politischen Errungenschaften der Nachkriegszeit und des Völkerrechts. Richtige Entscheidungen müssen nun gewtroffen werden, Zeitnah und mit dem ganzen Rest unserer Welt, d.h. Mit China, Russland, Indien Brasilien , also mit allen Völkern dieser Welt. Das erbärmliche, feige Geschwätz unserer Politiker ist eine Blaupause, die nur zeigt, wie Hitler an die macht kommen konnte. zu feige um Entscheidungen zu treffen und das Primat der Wirtschaft. Schirachs Buch fehlt leider jegliche Relvanz, es ist ,wenn überhaupt, nur unterhaltsam!