Apokalypse in Bayern!

Die Münchner Kammerspiele zeigen eine begehbare Endzeitphantasie nach dem Roman des in Augsburg lebenden Schriftstellers Thomas von Steinaecker.

Ein multimedialer Theaterparcours leuchtet in München den 🛒 Science-Fiction Roman Die Verteidigung des Paradieses ► Anzeige des in Augsburg lebenden Schriftstellers, Regisseurs und Journalisten Thomas von Steinaecker aus. Regisseur Gernot Grünewald entwickelte für die Müncher Kammerspiele ausgehend von dem für den Deutschen Buchpreis nominiertem Roman ein umfassendes Theatererlebnis zwischen Schauspiel, Installation und Videokunst.

Uraufführung in der Therese-Giehse-Halle (Münchner Kammerspiele, 🗺️ Falckenbergstraße 1, 80539 München) ist am Donnerstag, 6. Juni. Bei jeder Vorstellung können die Besucher*innen aus vier Startzeiten wählen. Am Donnerstag, 6. Juni, lädt der Parcours nach der Premiere-Öffnung um 18 Uhr dann in Folge um 18.45 Uhr, um 19.30 Uhr und um 20.15 Uhr ein. Der Parcours dauert jeweils circa 2 Stunden und 15 Minuten. Weitere Aufführungstermine hier. Gernot Grünewald arbeitet mit außerordentlicher visueller Kraft und verbindet Schauspiel mit Videokunst. Mit „Die Verteidigung des Paradieses“ macht er eine Welt nach der Katastrophe erlebbar und lässt das Publikum in den Kopf des Protagonisten Heinz schlüpfen.


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DAS BUCH ZUM THEATERPARCOURS
S. Fischer Verlage

Thomas von Steinaeckers atemberaubender Roman über die Zukunft unserer Gegenwart – literarisch virtuos, philosophisch radikal und zutiefst berührend. Heinz, der Protagonist, möchte ein guter Mensch sein. Aber Heinz lebt in einer Welt, die Menschlichkeit nicht mehr zulässt. Nach dem Weltuntergang gehört der junge Heinz zu einer Gruppe Überlebender, die sich in die bayerischen Alpen retten konnten. Aber dann stellt sich plötzlich heraus: allein Deutschland ist untergegangen. Und Heinz muss erfahren, wie es ist, nicht nur ein Dichter und Denker, sondern auch ein Flüchtling zu sein …

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LESEPROBE [book2look.com]


Foto: Armin Smailovic

Nach dem Weltuntergang gehört der junge Heinz zu den letzten Menschen, die noch auf einer Alm im Berchtesgadener Land wohnen. Seit einer Klimakatastrophe kann man in Deutschland nur noch in wenigen Bereichen leben, geschützt von riesigen Schutzschilden. Heinz versucht, möglichst viel der untergegangenen Kultur zu sammeln und eine Art Geschichte der letzten Menschen zu schreiben. Als auch das Schutzschild über ihrer Alm kaputt geht, werden Heinz und eine kleine Gruppe Überlebender plötzlich zu Flüchtenden. Sie brechen auf zu einem apokalyptischen Road-Trip durch ein zerstörtes Bayern. ⟴ pm | auxlit

Der Parcours (ab 16 Jahren) ist barrierefrei. Es werden körperliche Gewalt und Tod verhandelt. Teile des Parcours befinden sich in engen und dunklen Räumen. Letzte Vorstellung ist am 19. Juli 2024.

➽ weiterlesen:
Thomas Steinaeckers »Der Mann, der vom Sirius kam«
Thomas Steinaeckers Roman »Die Privilegierten«


THOMAS VON STEINAECKER

Geboren 1977 in Traunstein, wohnt in Augsburg. Er schreibt vielfach ausgezeichnete Romane, Graphic Novels sowie Hörspiele. Außerdem dreht er Dokumentarfilme u.a. zur Musik des 20. Jahrhunderts und zur Kulturgeschichte Deutschlands, für die er internationale Preise gewonnen hat.


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