Wie die magere Brecht-Silhouette entstand

Brecht und die Scherenschnitt-Künstlerin Lotte Reiniger: ein Vortrag von Michael Friedrichs im Brechthaus am Dienstag, 16. April.

Am Dienstag, 16. April (19 Uhr), hält Dr. Michael Friedrichs in der Lounge im Brechthaus einen bilderreichen Vortrag über die Künstlerin Lotte Reiniger. An mehreren Orten in der Stadt, die für Brechts Augsburger Zeit wichtig waren, stehen überlebensgroße rote Metall-Silhouetten. Die Vorlage dazu stammt von einer Künstlerin, die in Brechts Berliner Zeit mit ihm befreundet war: Lotte Reiniger (1899-1981).

Foto: Kluger


Sie war eine Meisterin des Scherenschnitts und gilt heute als Pionierin des abendfüllenden Zeichentrickfilms (Die Abenteuer des Prinzen Achmed, 1926). Sie saß mit ihrem Mann 1928 in der Uraufführung der Dreigroschenoper, er machte Fotos und sie schuf u.a. einen Scherenschnitt vom reitenden Boten in der Schlussszene. Von ihren, zusammen mit Brecht geplanten und nur teilweise realisierten, Projekten sind Zeugnisse im Stadtmuseum Tübingen erhalten. Ein markantes Dokument ist der Scherenschnitt des in seiner Berliner Zeit sehr abgemagerten Brecht, das als Vorlage für die rote Metall-Silhouette diente. ~ [pm/auxlit]

Dr. Michael Friedrichs ist Redakteur des Dreigroschenhefts und 1. Vorsitzender im Bert Brecht Kreis Augsburg e.V.

• Dienstag, 16. April | Brechthaus Augsburg, Auf dem Rain 7, 86152 Augsburg | 19 Uhr

TICKETS • Eintritt: 8 Euro, ermäßigt 6 Euro • Anmeldung: 📞 0821. 4540815 (Klick für Anruf)

Alle Veranstaltungen im Brechthaus Augsburg unter www.brechthaus-augsburg.de und im auxlitera-Veranstaltungskalender.


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