OKTOBER-PROGRAMM IM BRECHTHAUS | BUCHVERLOSUNG ★ auxlitera präsentiert ★ Gunna Wendt entführt mit »Frauen von Morgen« in den Aufbruch der Moderne um 1900 – auxlitera verlost zum Brechthaus-Tipp 3 x das neue Buch der Autorin. Aber der Brechthaus-Oktober kann noch mehr: Er bietet experimentelle Lyrik, literarische Philosophie und ein Stationentheater für Groß und Klein durch Brechts Geburtshaus.
Mit Frauen von morgen. Die Schwestern Richthofen im Kreise der Bohème [Reclam] legt Gunna Wendt eine fesselnde Doppelbiografie über zwei ungewöhnliche Frauenleben in Kunst und Wissenschaft vor. Am Sonntag, 4. Oktober (11 Uhr) stellt die Autorin, die just dieses Jahr mit dem Bayerischen Poetentaler 2026 ausgezeichnet wurde, ihr Buch im Rahmen einer Matinee im ➽ Brechthaus Augsburg vor. Die Lesung moderiert der Augsburger Lyriker Siegfried Völlger, Eintritt: 8 €, eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: Tel. 0821-45098231.
➽ auxlitera verlost 3 x das Buch von Gunna Wendt (➽ siehe gelbe Box unten).

Frauen von morgen ist eine faszinierende Reise in die Umbruchszeit um 1900, in den Aufbruch der Moderne. Im Mittelpunkt zwei Frauen. Sie scherten sich wenig um Konventionen – die Schwestern Else (*1874) und Frieda (*1879) von Richthofen waren zeitweise erbitterte Rivalinnen, doch was sie verband, war die Bereitschaft, sich selbst neu zu erfinden – jede auf ihre eigene Weise. Im Umfeld der Schwabinger Bohème im beginnenden 20. Jahrhundert begegneten die beiden zahlreichen Größen aus Kultur und Wissenschaft, die wie sie neue Formen des Zusammenlebens suchten, darunter Max Weber, Rainer Maria Rilke u. v. a. Eine Geschichte über Rivalität, Selbstfindung und weibliche Emanzipation,
Gunna Wendt lebt als freie Schriftstellerin und Ausstellungsmacherin in München. Sie arbeitet für Theater und Rundfunk, schreibt Kurzgeschichten, Gedichte und Essays und veröffentlichte zahlreiche Biografien, u. a. über Liesl Karlstadt, Paula Modersohn-Becker, Franziska zu Reventlow und Maria Callas.. ⟴ pm • verlagstext • auxlit


auxlitera verlost 3 x FRAUEN VON MORGEN von Gunna Wendt
Mitmachen: E-Mail bis Samstag, 3. Oktober 2026, mit Betreff »Frauen von morgen« an ➽ redaktion@auxlitera.de
Ihre Adresse wird nach 3.10.2026 nicht mehr gespeichert. Ihre E-Mail wird nicht an Dritte weitergegeben und Sie erhalten keine Werbemails von uns. ► Die Teilnahme am Gewinnspiel über automatisierte Verfahren (Gewinnspielclubs oder Gewinnspielserviceanbieter) ist ausgeschlossen.

… der weitere Brechthaus-Oktober:
Lyrik, Philosophie, Stationentheater & Ausstellung

Foto: privat

Foto: © Lina Mann

Foto: privat
Experimentelles in exemplarischer Lesung
• Sonntag, 11. Oktober (11 Uhr)
WOHIN EIN WIND UNS JEMALS TRAEGT • blumenleere: Vorstellung eines experimentellen Werks • Eintritt frei, telefonische Anmeldung ist erforderlich 0821-45098231
wohin ein wind uns jemals traegt heißt das neueste Buch von blumenleere, Es als Gedichtband zu bezeichnen, greift etwas zu kurz. Vielmehr handelt es sich um ein interaktives poetisches System, das erst in Kombination mit der lesenden Persona ein individuelles – zumindest rein theoretisch – nicht endendes Langgedicht generiert.
Im Rahmen dieser Sonntagsmatinee stellt blumenleere Idee, Konzept und Funktionsweise seines experimentellen Werkes vor und veranschaulicht dies vermittels einer exemplarischen Lesung, woran sich Spielraum für Gedanken und Fragen anschließt.
Im Stationentheater durchs Brechthaus – für Klein und Groß
• Sonntag, 11. Oktober (15 – 16:30 Uhr):
FISCH FASCH – THEATERPARCOURS DURCH DAS GEBURTSHAUS VON BERTOLT BRECHT • Stationentheater im Brechthaus für Kinder ab 8 und Erwachsene • Eintritt: Kinder ab 8 Jahre 5,00 € / Erwachsene 10,00 € (inkl. Eintritt Brechthaus) • Tickets: www.augsburg-tourismus.de/Tickets, Telefon: 0821-45098231
»Es war einmal ein Fisch mit Namen Fasch« dichtete Bertolt Brecht 1930, dem Jahr, in dem der Dichter zum vierten Mal Vater wurde. Verse und Lieder für Kinder hat Brecht viele geschrieben: schlaue, witzige, aber auch nachdenkliche und provokante. Er hatte ein gutes Gespür dafür, wie Kinder sind und was sie denken.
Die Schauspielerin Karla Andrä und die Videokünstlerin Barbara Weigel lassen sich von den Kindergedichten zu einem poetischen Stationentheater inspirieren. Es führt die jungen Besucher*innen durch die verschiedenen Räume des Brechthauses. Karla Andrä spielt, singt und rezitiert. Animierte Videoskulpturen von Barbara Weigel bringen einzelne Objekte der Brecht- Ausstellung zum Sprechen. So wird das Museum zur begehbaren Bühne und Brechts Leben und Werk für Kinderaugen und -ohren präsentiert.
Philosoph, Dichter, Verleger
• Sonntag, 25. Oktober (10 Uhr):
VOM LESEN SPEKTRALER ERKENNTNIS IN DER KUNST – IM SPEGEL DER GEGENWÄRTIGEN ZEIT, TEIL 2 • Lesung mit dem Autor, Verleger, Dichter und Philosophen Thomas Kling • Eintritt 8 Euro, eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231
Wenn wir durch das Bewusstsein schauen, sehen wir bewusst die Spektren des Lichts. Wir sehen Bücher, die Essenzen durch die Zeiten tragen; wir sehen unsere Nachdenklichkeit, die wach und schläfrig zugleich nach Verständnis sucht; und wir sehen uns, die gar nicht anders können, als hier zu leben und zu denken, was die Zeit an Sinnhaftigkeit noch zu bieten hat. Welche Fragen stellen wir? Welche Antworten werfen sich an die Wand? Und wo ist die Weisheit der Kunst eine Erfrischung?
Thomas Klinger liest aus seinen Prosawerken, den erkenntnisreichen, wie pointierten Kommentaren, aus „Von den Dingen und dem Sinn“, sowie aus dem Buch „Von dem Sinn in den Undingen“.
Während und nach der Lesung besteht Gelegenheit zum Austausch und Bewegen der Themen der Zeit im gegenwärtigen Spiegel unserer Fragen. Es wird außerdem einen Büchertisch geben, für weitere Lektüre und Anregung.

• Weiterhin: SONDERAUSSTELLUNG • Noch bis 31. Dezember 2026:
BÜCHER UND TÜCHER. Von Augsburg in die Niederlande: Hein Kohn (1907-1979). Brechtfreund, legendärer Exilverleger, Literaturagent und Kulturvermittler. • Eintritt 8 Euro
Die Sonderausstellung widmet sich dem in Augsburg geborenen Brechtfreund, legendärer Exilverleger, Literaturagenten und Kulturvermittler Hein Kohn (1907-1979), der während der Nazi-Zeit von Augsburg in die Niederlande flüchten musste. Die Ausstellung erzählt Kohns Geschichte. Mit dem jüdischen Tuchmacher Samuel Kohn, dessen Ansiedlung in Augsburg der bayerische König 1837 erlaubt hatte, wurden die Kohns in Augsburg ansässig, sind bis 1938 als Kaufleute und Unternehmer, Tuchmacher und Textilhändler vielfältig in Augsburg in der Textilbranche tätig. Mehrere Veranstaltungen im Brechthaus werden die Ausstellung begleiten.
Zu sehen während der Öffnungszeiten des Brechthauses, Di – So: 10:00 – 17:00 Uhr

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