Wenn Worte verboten sind.

Die Wanderausstellung »Zwischen Flammen und Freiheit – wenn Worte verboten sind« ist zu Gast im Theaterhaus EUKITEA. Ausstellungseröffnung am 20. September – passend dazu zeigt EUKITEA im Oktober das Theaterstück »Friedenskinder«

Wie halten wir die Erinnerung an die Bücherverbrennungen und die Unterdrückung während des Nationalsozialismus‘ lebendig und was können wir daraus für unsere Demokratie heute lernen? An welchen Orten und auf welche Weisen fand Widerstand statt? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung »Zwischen Flammen und Freiheit – wenn Worte verboten sind« des Projekts Verbrannte Orte e. V., die von Sonntag, 20. September, bis 18. Sonntag, Oktober 2026, im Foyer des Theater EUKITEA in Diedorf zu sehen ist.

Mit seinen Theaterprojekten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene greift EUKITEA gesellschaftliche Themen auf und stärkt den Dialog über Frieden und Zivilcourage. Die Ausstellung erweitert diesen Ansatz und schafft Raum für Austausch über Mut, Verantwortung und demokratische Haltung.

Zur am Sonntag, 20. September, um 16 Uhr lädt das Theater EUKITEA Interessierte ins Theaterhaus ein. Auf dem Programm stehen eine Einführung in die Ausstellung, Grußworte und die Möglichkeit zum Austausch im Theatercafé. Die Ausstellung richtet den Blick auf Räume des Widerstands gegen die nationalsozialistische Literaturpolitik und die Bücherverbrennungen. Dabei schlägt sie bewusst eine Brücke in die Gegenwart: Sie zeigt, wie wichtig Räume für freie Meinungsäußerung, gesellschaftliche Beteiligung und eine starke Demokratie sind – und warum es gilt, diese zu schützen.



Seit mehr als zehn Jahren: Projekt »Verbrannte Orte«

Jan Schenk, Initiator des Projekts Verbrannte Orte, macht seit mehr als zehn Jahren die Orte der Bücherverbrennungen und die damit verbundenen Geschichten sichtbar. Mit Ausstellungen, einer interaktiven Online-Karte sowie Vorträgen und Workshops trägt das Projekt dazu bei, die Erinnerung an die Bücherverbrennungen im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.

Die neue Wanderausstellung »Zwischen Flammen und Freiheit – wenn Worte verboten sind« feierte im Sommer in Berlin Premiere. Mit Diedorf kommt sie nun erstmals nach Süddeutschland. Nächste Stationen sind unter anderem in Berlin, Jena, Wiehl, Heinsberg und Kahla.

Theaterstück »Friedenskinder« am 11. Oktober begleitet die Ausstellung

Foto: © Marcus Merk | Theater EUKITEA

Die Ausstellung ergänzt das Theaterangebot von EUKITEA im Bereich der Friedensbildung und Erinnerungskultur. Am Sonntag, 11. Oktober 2026 um 18 Uhr wird im EUKITEA passend dazu das Theaterstück »Friedenskinder – von verbrannten Büchern und mutigen Menschen« öffentlich aufgeführt [TICKETS Snapticket | TICKETS Eventim Anzeige] .

Mit Originaltexten von neun Autorinnen und Autoren, deren Werke den Bücherverbrennungen zum Opfer fielen, erzählt die Inszenierung von ihren Wünschen und Ängsten, vor allem aber von ihrem Mut und ihrem Streben nach Freiheit und Frieden. Intensives Schauspiel und ein minimalistisches Bühnenbild machen Geschichte unmittelbar erfahrbar und schlagen ebenfalls den Bogen zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen. ⟴ pm • auxlit

AUSSTELLUNG »ZWISCHEN FLAMMEN UND FREIHEIT – WENN WORTE VERBOTEN SIND«
20. September bis 18. Oktober 2026
Theater EUKITEA, Diedorf • Lindenstraße 18b, 86420 Diedorf


Besuchszeiten:
Montag bis Donnerstag, 9–16 Uhr
Freitag, 9–12 Uhr


 

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