three imaginary boys

auxlitera präsentiert ★ Seit Jahrzehnten prägen sie die Augsburger Lyrikszene mit: Gerald Fiebig, Jürgen J. Jäcklin und Martyn Schmidt lesen zusammen im Brechthaus. Three Imaginary Boys: ein poetisches Augsburger Herrengedeck. Eintritt frei.

Unter dem Titel three imaginary boys lesen am Sonntag, 25. Januar (11 bis 12 Uhr) im ➽ Brechthaus Augsburg die Augsburger Lyriker Gerald Fiebig, Jürgen J. Jäcklin und Martyn Schmidt aus eigenen Gedichten. Der Eintritt ist frei. Eine Reservierung ist telefonisch möglich unter (0821) 450 982 31, aber nicht zwingend erforderlich. Mit den Arbeiten der drei Dichter deckt die Matinee eine große Bandbreite von Idiomen zeitgenössischer Lyrik ab, von Martyn Schmidts rhythmusgetriebenen Sprachperformance-Texten über Jürgen J. Jäcklins oft chiffrenhaft verdichteten Alltagsbeobachtungen bis zu Gerald Fiebigs collagehaften Intertext-Geweben.

Alle drei Autoren prägen die Augsburger Lyrikszene seit Jahrzehnten maßgeblich mit. GERALD FIEBIG (Jahrgang 1973) arbeitete mit Jürgen J. Jäcklin bei der Zeitschrift Zeitriss zusammen und ist auch in dessen Band Jesus Jackson und die grenzlandreiter aktiv. Er veröffentlichte seit 1996 mehrere Gedichtbände, zuletzt 2020 motörhead klopstöck in der parasitenpresse Köln. Neben Gedichten veröffentlicht er gelegentlich auch feuilletonistische Texte und Rezensionen, u.a. auch auf auxlitera. Seit 2024 verwaltet er zudem den Nachlass des Augsburger Erzählers und Lyrikers Carl E. Ricé, den er über die Zusammenarbeit im Rahmen der Zeitschrift Zeitriss kennenlernte.

JÜRGEN J. JÄCKLIN (Jahrgang 1967) ist bereits seit den 1980er Jahren als Lyriker und Singer/Songwriter aktiv. Von 1991 bis 2001 war er Gründer, Mitherausgeber und Redakteur der Literaturzeitschrift Zeitriss, die 1995 mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet wurde. Seit 1998 präsentiert Jürgen J. Jäcklin seine Texte vor allem als Sänger seiner Band Jesus Jackson und die grenzlandreiter, ➽ deren gesammelte Songtexte seit 2025 als Buch vorliegen. Daneben erschienen mehrere Alben des Elektronik-Musikprojekts Bantu Mantra mit Texten von Jürgen Jäcklin.

MARTYN SCHMIDT (Jahrgang 1969, geboren in Aalen) ist ein Grenzgänger zwischen Sprache und Klang, zwischen Lyrik und Musik. Der »Pionier der Sample Poetry« (WDR2), der sonst mit Loopstation, Elektronik und Gitarre Sprachmusiken kreiert, ist in dieser Veranstaltung im Brechthaus zum ersten Mal seit Langem »unplugged« im Rahmen einer »normalen« Lesung zu hören: Seine Spoken Word Lyrik entfaltet auch hier ihre außergewöhnliche Sprachmusikalität und paart Tiefe mit Zerbrechlichkeit. Schmidt prägt die Augsburger Kulturszene seit vielen Jahren auch durch seine Arbeit als Veranstalter, Labelmacher (➽ atemwerft), Poetry-Podcaster (➽ the ear in earth und
re:verb• poetry in music) und Kulturjournalist. ⟴ pm • auxlit


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