Wochen-Tipp ★ Archäologie und Kunstgeschichte trifft auf Literatur und Populärkultur. Michael Schaper referiert zu seinem Promotionsthema: H.P. Lovecraft im Kräftefeld von Ästhetizismus, historischer Identität und Fiktion.
Im Kolloquium Kunstgeschichte, der öffentlichen Vortragsreihe im Rahmen des Promotionsprogramms Graduiertenschule für Geistes- und Sozialwissenschaften Augsburg (GGS), referiert Dr. des. Michael Schaper (Universität Augsburg) zum Thema H.P. Lovecraft und die dunkle Seite der klassischen Antike. Ästhetizismus, historische Identität und Fiktion. Der Vortrag findet statt am Donnerstag, 23. Oktober (18:15 bis 19:45 Uhr) an der Universität Augsburg (Hörsaal III, Gebäude C).
Schaper untersucht in seiner Dissertation die Bedeutung und Funktion der Archäologie und materiellen Kultur in den Werken H.P. Lovecrafts (1890 – 1937). Anhand von Quellenmaterial verschiedener Textgattungen wird die Bedeutung materieller Kultur sowie archäologischer und kunsthistorischer Wissenschaften für die Weltsicht und die fiktionalen Werke des amerikanischen Horror-Science-Fiction Autors untersucht. Dabei wird geprüft, welche Bezüge es zur zeitgenössischen archäologischen Forschung gibt.
Daran anschließend stellt sich die Frage, wie Lovecraft die Rezeption dieser Thematiken nutzt, um seine fiktionalen Welten zu konstruieren sowie kulturhistorische und kulturphilosophische Weltsichten, durch erdachte materielle Kultur den Rezipienten seiner Werke zu vermitteln. Durch die Analyse dieser Wechselwirkungen leistet Schapers Dissertationsprojekt so einen Beitrag zur Rezeptionsgeschichte der Archäologie in der Populärkultur. ⟴ pm • auxlit
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