Ein Lauinger Dichter des 15. Jh.: Augustin Hamerstetter

Ein Vortrag im Stadtarchiv Augsburg begibt sich auf eine erstmals umfassende Spurensuche eines kaum beachteten Autoren des Mittelalters. Dr. Klaus Graf (RWTH Aachen) referiert anhand neuer Forschungsergebnisse über verschiedene Lebensstationen des schwäbischen Dichters. Der Eintritt ist frei.

Seite aus der Dichtung »Hystori vom Hirs mit den guldin ghürn«. • Foto: SLUB Dresden, Mscr. Dresd. M. 279.

Über Augustin Hamerstetter, einen kaum beachteten Autor aus dem 15. Jahrhundert, referiert Dr. Klaus Graf von der RWTH Aachen University am Mittwoch, 5. März, um 19 Uhr im Stadtarchiv (Kammgarnspinnerei 11, Augsburg). Der Vortrag bietet erstmals eine umfassende Spurensuche mit neuen Forschungsergebnissen zu den verschiedenen Lebensstationen des Dichters. Der Eintritt ist frei.

Augustin Hamerstetter, geboren um 1445 in Lauingen, war ein schwäbischer Autor des Spätmittelalters. Er verfasste 1496 die Minnedichtung Hystori vom Hirsch mit dem goldenen Geweih. Zunächst begegnet er als Student und Söldner in Wien, dann wählt er statt des Schwerts die Feder und erscheint als württembergischer Kanzler. Zeitweilig lebte er in Zürich, eine weitere Station war Sachsen. Um 1500 starb er als Notar im Augsburger Raum.

Der Referent Klaus Martin Graf Mediävist und Archivar, 2004 wurde er Geschäftsführer am Hochschularchiv der RWTH Aachen. Graf ist Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Universität Freiburg im Breisgau und am Lehr- und Forschungsgebiet Frühe Neuzeit der RWTH Aachen. ⟴ pm • auxlit

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