Wenn Ende gut, dann alles im Caravan

INTERVIEW + VERLOSUNG ★ Der in Augsburg lebende Bestseller-Autor Volker Klüpfel über seine neue Krimi-Reihe. Eine ukrainische Putzfrau und ein Möchtegern-Bestsellerautor ermitteln per Caravan. auxlitera verlost 3 x Volker Klüpfels erstes Solo-Werk »Wenn Ende gut, dann alles«.

Mit Wenn Ende gut, dann alles [📘 +🎧, Penguin Verlag] ► Anzeige legt Volker Klüpfel (mit Autor der Kluftinger-Krimis) einen grandiosen Auftakt zu einer neuen Krimireihe voller liebenswert-schräger Figuren mit Herz, Witz und Verstand vor. Mit seinem ersten Solo-Projekt zeigt sich der SPIEGEL-Bestseller-Autor in Bestform: Er schickt ein ungewöhnliches Ermittlerduo, die erstaunliche Svetlana und den Schriftsteller Tommi auf Reisen und beweist erneut seinen einzigartig humorvollen Blick auf menschliche Schwächen und Abgründe.

Die erstaunliche Svetlana liebt russische Literatur und Detektivgeschichten. Ihre Lebensweisheiten sind so legendär wie ihre Grammatik. Tommi, liebenswerter Chaot Anfang 30, arbeitet konsequent an seinem Durchbruch als Bestsellerautor. Meistens jedenfalls. Wegen vorübergehender Finanzflaute haust er im alten Wohnmobil seines Vaters. Die Hymer B550 hat der ihm zusammen mit seiner ukrainischen Putzfrau Svetlana überlassen. Als Tommi und Svetlana eines Abends ein kleines Mädchen am Waldrand auflesen, ahnen sie nicht, dass ihre unkonventionelle und bisweilen tollkühne Suche nach der Mutter sie auf die Spur eines schrecklichen Verbrechens bringt. Und sie selbst in große Gefahr…

Am Freitag, 21. März, wird Klüpfel mit dem Roman beim AZ-Literaturabend zu Gast sein (Stadtbücherei Augsburg, 19 Uhr, anschließend Literarischer Salon TICKETS ► Anzeige • reservix). Am Folgetag, Samstag, 22. März, ist er in der Buchhandlung Pustet in Augsburg zu einer Signierstunde zu Gast (11 Uhr). ⟴ pm • auxlit

VERLOSUNG!
auxlitera verlost 3 x 1 Exemplar des neuen Romans Wenn Ende gut, dann alles von Volker Klüpfel. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, schreibe bis Samstag, 8. März (Einsendeschluss), eine E-Mail mit dem Betreff »Ende gut im Caravan« an redaktion@auxlitera.de
Ihre Adresse wird nach 8.3.2025 nicht mehr gespeichert. Ihre E-Mail wird nicht an Dritte weitergegeben und Sie erhalten keine Werbemails von uns.
Die Teilnahme am Gewinnspiel über automatisierte Verfahren (Gewinnspielclubs oder Gewinnspielserviceanbieter) ist ausgeschlossen.


– Interview mit Volker Klüpfel –

»Ich hab mich gefühlt wie Captain Kirk, der die ›Enterprise‹ durch einen Meteoritenschauer fliegen muss«

Interview: © Penguin Verlag

Foto: Sonja Herpich

Herr Klüpfel, warum ermitteln in Ihrer neuen Reihe ausgerechnet eine ukrainische Putzfrau und ein Möchtegern-Bestsellerautor?

Da kamen mehrerer Sachen zusammen. Der Autor erklärt sich wahrscheinlich am leichtesten: Tommi ist kein Alter Ego von mir, aber ich wollte schon auch übers Schreiben schreiben, über Inspiration und die inneren Kämpfe, die man dabei so ausficht. Write about what you know, lautet eine alte Schriftsteller-Weisheit – das hab ich gemacht. Was die Putzfrau betrifft: Ich habe eine Figur gesucht, die aufgrund ihrer Tätigkeit von den Menschen leichtfertig unterschätzt wird. Denn Svetlana ist das Brain in diesem Duo, nicht der Autor. Und dann gab es auch noch eine Inspiration für die Figur in meinem Privatleben…

Welche Rolle spielt der Caravan in deiner neuen Krimireihe?

Er ist mobiles Setting, das es meinen Protagonisten ermöglicht, in die verschiedensten sozialen Umfelder Einblick zu erhalten. Der Aktionsradius wird dadurch erheblich vergrößert. Außerdem stellt es meinen Protagonisten immer wieder vor schier unüberwindbare Herausforderungen, etwa, wenn er auf der Suche nach einer anständigen Duschgelegenheit ist, die Leerung der Chemietoilette ansteht, oder der Motor seltsame Geräusche macht. Er ist eben weder Camping-Fan, noch kennt er sich mit Autos aus. So wie ich.

In »Wenn Ende gut, dann alles« erzählen Sie auf humorvolle Art von unserer Gegenwart, die ja nicht immer nur lustig ist. Was hat Sie dazu gebracht?

Wenn man mit einer spannenden, humorvollen Geschichte auch noch etwas über uns und den Zustand unserer Welt erzählen kann – warum sollte man das nicht tun? Ich hoffe, ich kann den Beweis erbringen, dass sich das nicht ausschließt.


»Hier waren die Figuren zuerst da, ich hatte sofort Lust, mich mit ihnen zu beschäftigen«


Was macht Ihnen mehr Spaß: Die Figuren zu entwickeln oder die Geschichte?

Ich kann das nicht voneinander trennen. Hier waren die Figuren zuerst da, ich hatte sofort Lust, mich mit ihnen zu beschäftigen, ihnen zuzusehen, wie sie die Herausforderungen meistern, die ihnen die Geschichte stellt. Soll heißen: Ohne Geschichte sind auch die tollsten Figuren »arbeitslos«. Deswegen kann ich das eine nicht ohne das andere denken.

Wie haben Sie recherchiert, z.B. die Situation in einem Flüchtlingsheim?

🎧 Hörprobe aus der Hörbuch-Version

Diese spezielle Situation musste ich nicht recherchieren, weil ich sie bereits kannte. In der Zeit, die allgemein als »Flüchtlingskrise« bezeichnet wird, war ich in einem solchen Heim und habe einen bescheidenen Beitrag geleistet, der in keinster Weise mit dem zu vergleichen ist, was andere über Jahre dort Gutes tun.

Werden wir Leser:innen in den nächsten Bänden mehr über Svetlanas und Tommis Hintergründe erfahren?

Auf jeden Fall. Es gibt da einiges zu entdecken, vor allem bei Svetlana, aber auch in Tommis Familiengeschichte. Nach und nach werde ich immer mehr davon enthüllen. Man fragt sich ja schon: Woher kann Svetlana das alles? Wo und wie hat sie ihre sehr speziellen Skills erworben? Und bei Tommi stellt sich die Frage: Wo ist eigentlich seine Mutter? Wer ist sie? Und: Ist Michelle nun seine Exfreundin oder machen sie wirklich nur Pause? Und wann treffen wir sie zum ersten Mal?

Über welche Reaktion auf Ihren ersten Solo-Krimi haben Sie sich bislang am meisten gefreut?

Als mein sechzehnjähriger Sohn gesagt hat: Ich find’s eigentlich ganz gut.

Was wünschen Sie sich für »Wenn Ende gut, dann alles«?

Wenn es nicht das Ende ist, dann ist alles gut.

Haben Sie selbst schon mal im Caravan Urlaub gemacht?

Nein. Und das wird auch so bleiben. Außer ich bekomme durch das Buch einen Werbevertrag mit einem Wohnmobilhersteller, der mich mit viel Geld dazu zwingt, aus PR-Gründen so zu tun, als hätte ich mich nach dieser Art zu reisen schon immer gesehnt. Aber (Spoileralarm): Mir geht es da wie Tommi.

 Haben Sie schon mal selbst einen Caravan gesteuert?

Für den Dreh des Buchtrailers musste ich eines dieser Ungetüme fahren ( Video siehe oben, Anm. d. Red.) – gleich durch eine Allee, mit kaum Platz auf beiden Seiten und dem nervösen Besitzer auf dem Beifahrersitz. Ich hab mich gefühlt wie Captain Kirk, der die Enterprise durch einen Meteoritenschauer fliegen muss.

~ PR-Interview: Penguin Verlag


Hier auxlitera-Newsletter abonnieren:

Sie erhalten je Woche 1 E-Mail mit einem Nachrichtenüberblick.
Sie können diese Benachrichtung jederzeit abbestellen.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben oder für andere Zwecke verwendet. Unsere Datenschutz-Erklärung finden Sie hier.

← Back

Deine Nachricht wurde gesendet

Warnung
Warnung
Warnung.

Kommentar verfassen