Franziska Bronnen, Tochter des österreichischen Schriftstellers und Jungstars der Weimarer Republik Arnolt Bronnen, liest im Brechthaus aus der Autobiografie ihres Vaters.
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Am Freitag, 28. Februar (18 Uhr), liest Franziska Bronnen im Brechthaus aus der Autobiografie ihres Vaters Arnolt Bronnen, Arnolt Bronnen gibt zu Protokoll. Der österreichische Schriftsteller Arnolt Bronnen (geboren 1895 in Wien, gestorben 1959 in Ostberlin) war eine der schillerndsten und widersprüchlichsten Gestalten der deutschsprachigen Literaturszene des frühen 20. Jahrhunderts. Er war der Jungstar der Weimarer Republik durch den Sensationserfolg seines Theaterstücks Vatermord, und wurde der meistaufgeführte Autor dieser Jahre.

Seine Freundschaft mit Bertolt Brecht ist in seinem postum erschienenen Buch Tage mit Bertolt Brecht dokumentiert. 1926 wurde er Dramaturg beim Reichsrundfunk, seine Hörspielarbeit war wegweisend. Er wechselte politisch mehrfach die Fronten. Unmittelbar nach dem Ende des II. Weltkriegs wurde er Bürgermeister im oberösterreichischen Goisern.
Nach Zwischenstationen in Linz und Wien verbrachte er die letzten Jahre seines Lebens, von seinem alten Freund Bert Brecht gefördert, in Ostberlin. Seine Tochter Franziska Bronnen liest und kommentiert in der Lesung Das letzte Kapitel Ausschnitte aus seiner Autobiographie Arnolt Bronnen gibt zu Protokoll, deren letztes Kapitel das Ende des II. Weltkriegs vor 80 Jahren schildert. ⟴ pm • auxlit
Freitag, 28. Februar | 18 Uhr | Brechthaus Augsburg, Auf dem Rain 7, 86157 Augsburg
Eintritt: € 8 Euro, Tickets erhältlich im Brechthaus
Anmeldung unter Telefon 0821 / 4540815 (Brechthaus Augsburg)
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