Buchclub im Theater-Zoom-Foyer!

Der digitale Buchclub des Staatstheaters Augsburg startet im Januar 2025 in die nächste Runde. Anmeldeschluss ist der 31. Dezember 2024. Auf dem Programm: Jonathan Safran Foers »Alles ist erleuchtet«.

Am Mittwoch, 15. Januar 2025, ist es wieder soweit: Der Buchclub des Staatstheaters Augsburg startet in die nächste Runde! »Zusammen liest man weniger allein!«, unter diesem Motto treffen sich einmal pro Woche Literaturfreunde und lesen sich durch die großen Namen und Werke der Literatur. Alle Treffen finden über Zoom statt. Zu jedem Treffen geben Experten einen kurzen Impuls und Hintergründe in die Gruppe. Den Buchclub leiten Melanie Pollmann und Tamara Steber.

Anlässlich des 80. Jahrestages der Befreiung vom »Nationalsozialismus« und des Endes des Zweiten Weltkrieges steht der fulminante Erstling 📘 Alles ist erleuchtet [Fischer] von Jonathan Safran Foer ► Anzeige auf der Leseliste. Anmeldungen zum Buchclub sind möglich bis 31. Dezember 2024 per E-Mail über buchclub@staatstheater-augsburg.de. Die Teilnehmer erhalten den Zoom-Link per E-Mail am 10. Januar 2025. ⟴ pm • auxlit

DIE TERMINE:

15.1.2025 – Sitzung 1 (Vorstellung der Teilnehmer:innen und Kennenlernen)
22.1.2025 – Sitzung 2 (S. 9- 45)
29.1.2025 – Sitzung 3 (S. 46-82)

5.2.2025 – Sitzung 4 (S. 83-124)
12.2.2025 – Sitzung 5 (S. 125-170)
19.2.2025 – Sitzung 6 (S. 171-228)
26.2.2025 – Sitzung 7 (S.229 – 254)

5.3.2025 – Sitzung 8 (S. 255 – 305)
12.3.2025 – Sitzung 9 (S. 306 – 339)
19.3.2024 – Sitzung 10 (S. 340 – 383 (Schluss))

Jonathan Safran Foer
Alles ist erleuchtet
Kiepenheuer & Witsch

Man lacht und weint und ist hingerissen vom Talent eines jungen Autors. Er erzählt die phantastische Geschichte eines jüdischen Schtetls, das Schicksal seiner Familie während des Holocaust und die Abenteuer eines jungen Amerikaners, der aufgebrochen ist, um die Vergangenheit zu suchen.

Ein junger Amerikaner kommt in die Ukraine. Er heißt zufällig Jonathan Safran Foer. Im Gepäck hat er das vergilbte Foto einer Frau namens Augustine. Sie soll gegen Ende des 2. Weltkrieges seinen Großvater vor den Nazis gerettet haben. Jonathan will Augustine finden und Trachimbrod, den Ort, aus dem seine Familie stammt. Sein Reiseführer ist ein alter Ukrainer mit einem noch älteren klapprigen Auto, sein Dolmetscher dessen Enkel Alex, ein unglaubliches Großmaul und ein Genie im Verballhornen von Sprache. Mit von der Partie ist noch Sammy Davis jr. jr., eine neurotische Promenadenmischung mit einer Leidenschaft für Jonathan, der Angst vor Hunden hat.

Die Reise führt durch eine verwüstete Gegend und in eine Zeit des Grauens. Alex berichtet in seiner unnachahmlichen Sprache von den Abenteuern und irrsinnigen Missverständnissen während dieser Fahrt, Jonathan erzählt die phantastische Geschichte Trachimbrods bis zum furchtbaren Ende, und der alte Ukrainer begegnet den Gespenstern seiner Vergangenheit. Alex und Jonathan aber sind zum Schluss der Reise Freunde geworden. ~ verlagstext

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