Für ihr Werk »Das Werden der Chemie« haben Armin Reller (Augsburg/Winterthur) und Günter Klar (Hamburg) den Branchen-Literaturpreis der Chemischen Industrie erhalten. Die emeritierten Professoren führen in verständlicher Sprache in die Welt der Chemie ein.
Vom Phänomen zur Wissenschaft – diesen Weg der Chemie beschreibt das Buch 📘🖥️ Das Werden der Chemie. Phänomene und Konzepte [Wiley-VCH] ► Anzeige. Prof. Dr. Armin Reller, Emeritus und vormals Inhaber des Lehrstuhls für Ressourcenstrategie an der Mathematisch-Naturwissenschaftlich-Technischen Fakultät der Universität Augsburg, hat das Werk gemeinsam mit dem emeritierten Prof. Dr. Günter Klar (Hamburg) herausgebracht. Im September wurden die beiden dafür mit dem Branchen-Literaturpreis 2024 des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.
»Wer glaubt, Chemie-Lehrbücher müssen langweilig sein, dürfte sich wundern. Das Werden der Chemie‘ beeindruckt vor allem durch die Fähigkeit, vielfältige Phänomene aus Natur und Alltag in einer allgemein verständlichen Sprache zu erklären. So werden Basiskonzepte der Chemie auf eine sympathische und zugängliche Weise vermittelt, die das Interesse an der Chemie und den Naturwissenschaften weckt«, begründet FCI-Geschäftsführerin Ulrike Zimmer die Vergabe des Preises. »Mit spannenden chemischen Fakten, die neugierig machen, spricht das Buch jeden, der sich für die Chemie interessiert, aber auch die Fachwelt an. Es trägt so wesentlich zu einem positiven Bild der Chemie in der Gesellschaft bei«, sagt Zimmer. Das umfangreiche Werk sei außerordentlich ansprechend illustriert – mit ungewöhnlichen Fotos, einprägsamen Formeln und Schemazeichnungen, die das Lesen zu einem Vergnügen machen.
Ressourcen und Rohstoffe als zentrales Forschungsthema
Der Chemiker Prof. Dr. Armin Reller ist seit 2019 emeritiert und erhielt im gleichen Jahr für sein Lebenswerk im Bereich seiner Forschung und Lehre das Bundesverdienstkreuz am Bande. Reller hat frühzeitig erkannt, dass der Ressourcenverbrauch ein Aspekt ist, der sowohl bei der Produktion wie auch in der öffentlichen Debatte unbedingt mitgedacht werden muss. Von 2010 bis 2019 war Reller an der Universität Augsburg Inhaber des neu gegründeten Lehrstuhls für Ressourcenstrategie.
Sein interdisziplinäres Team und er befassten sich hier als Pioniere mit der Frage, ob es die Rohstoffe, die für die Digitalisierung und auch für die Energiewende unerlässlich sind, überhaupt in hinreichendem Ausmaß verfügbar sind. »Der Visionär Reller forschte mit seinem Team als einer der ersten ganzheitlich an umweltorientierten und sozialen Auswirkungen der Gewinnung von Rohstoffen für zukunftsfähige Technologien sowie an Kreislaufwirtschaftsstrategien im Rahmen einer Circular Economy«, betont Dr. Andrea Thorenz, Leiterin des Resource Lab am Institut für Materials Resource Management der Universität Augsburg. 1999 war Reller an die Universität Augsburg berufen worden und hatte zunächst den am Institut für Physik angesiedelten Lehrstuhl für Festkörperchemie bekleidet. Vor seiner Berufung nach Augsburg war der 1952 in Winterthur geborene Reller Professor am Lehrstuhl für Anorganische und Angewandte Chemie an der Universität Hamburg gewesen.
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