Instrument(alis)iert durch: den Alltag.

Der Berliner Autor Andre Jegodka präsentiert sein neues Buch mit Gesprächen mit Musikerinnen und Musikern. Ein Abend mit Lesung, Diskussion, Talk-Gästen und Livemusik.

Für Samstag, 16. November (20 Uhr, Einlass 19.30 Uhr), laden Grandhotel Cosmospolis, der Ventil Verlag und das Augsburger Label Kleine Untergrund Schallplatten zusammen mit auxlitera zur Buchpräsentation ins Grandhotel Cosmopolis: Der Autor und Konzertveranstalter Andre Jegodka aus Berlin stellt sein Buch 📘 Kommst Du mit in den Alltag? (Ventil) ► Anzeige vor.

Der Band thematisiert die Lebenswelten von unabhängigen Bands und Musiker*innen aus der Underground-Szene. In Gesprächen erzählen die Künstlerinnen und Künstler wie sich das Musikmachen, Platten veröffentlichen, auf Tour zu gehen mit dem Berufs- und Familienalltag vereinbaren lässt – und wie es sich anfühlt, die Gewissheit zu haben, dass man von der Kunst nicht leben kann.

Andre Jegodka, geboren 1982, lebt als Kon­zert­veranstalter und freier Projektmanager in ­Berlin. Der studierte Kulturhistoriker kam in der ostwestfälischen Provinz früh mit alterna­tiver Jugendkultur in Berührung, die ihn seitdem auf allen seinen popkulturellen Abenteuern begleitet hat. Er konnte seiner Leidenschaft in der Praxis als Konzertpromoter, Betreiber des DIY-Spaces »Antje Öklesund« und als DJ bei seiner Partyreihe »What Difference Does It Make« in Berlin ausgiebig nachgehen. Unter dem Namen »My Little Underground« erschafft er neue popkulturelle Konzepte. ~ verlagstext

Zu Gast an dem Abend im Grandhotel Cosmopolis sind auch die Musikerinnen und Musiker von Zimt (Augsburg/Berlin) , The BV’s (Augsburg/UK) und The Simple Present (Stuttgart) darüber. Ronny Pinkau, Betreiber von Kleine Untergrund Schallplatten (Augsburg) wird ebenfalls über die Sichtweisen eines unabhängigen Mini-Labels erzählen.



Andre Jegodka (Hrsg.)
Kommst du mit in den Alltag? Lebenswelten von Musiker*innen
Ventil Verlag

»Never get old« und »Sex, drugs and rock’n’roll«. Das sind die Mythen. Und die Koordinaten, zwischen denen sich der Popkosmos aufspannt. Aber wie sieht das eigentlich im wahren Leben aus? Hinter allen Bühnen und Kulissen: Wie wirkt sich das Alter auf eine Musiker:innenkarriere aus? Kann ein Frank Spilker dem Alter gelassener entgegengehen als eine Christiane Rösinger? Wird es, wenn man älter wird, auch schwieriger, mit Musik Geld zu verdienen? Lohnt sich das überhaupt finanziell, Musiker*in zu sein in Deutschland? Oder sind das eh alles reiche Erben?



Über Besuche beim Jobcenter und jünger retouchierte Bandfotos liest man selten in Musiker:innen-Interviews. Alles, was den Mythos zum Wackeln bringen würde, wird lieber nicht angefasst. Schließlich verkauft man nicht nur Musik, sondern auch einen Traum. Oder?



»Kommst du mit in den Alltag« bricht mit allen Tabus und bringt in 15 Gesprächen Künstler:innen unterschiedlichen Geschlechts und Backgrounds zusammen, um sie einmal über all das reden zu lassen, was sonst ungesagt bleibt: Wie reagieren eigentlich Freunde und Familie auf den Musiker-Job? Kann man überhaupt Kinder haben, wenn man beruflich kreativ ist? Und wie hält man als Künstlerin / Künstler Freundschaften zu festangestellten Eight-to-Fivern? Tut man sich etwa gut daran, jemanden zu ehelichen, damit man sich auch »wenn es mal nicht so läuft« noch den Zahnarzt leisten kann?



Gespräche u. a. mit: Albertine Sarges, Peter Hein (Fehlfarben), Sophie Löw (Culk), Masha Qrella, Carsten Friedrichs (Superpunk), Christin Nichols, Christiane Rösinger, Hendrik Otremba, Michael Girke (Jetzt!), Frank Spilker (Die Sterne), Katharina Kollmann (Nichtseattle), Jan Müller (Tocotronic), Jana Sotzko, Jonas Poppe (Oum Shatt), Julie Miess, Tobias Bamborschke , Bernadette La Hengst, Max Gruber (Drangsal), Paul Buschnegg (Pauls Jets), Paul Pötsch (Trümmer), Pedro Crescenti (International Music), Rick McPhail (Tocotronic) …

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Livemusik & DJ-Set

Im Anschluss gibt es gleich zwei Live-Auftritte. Die Wave-Popband Zimt wird zum ersten Mal seit Jahren live ein paar Songs spielen – ein Solo-Auftritt der Sängerin und Band-Songschreiberin Janina, bei der sie brandneue Songs vorstellt. Für die Stuttgarter Musikerinnen von The Simple Present spielen reinsten Indie Pop im zweistimmigen Gesang mit Janglegitarren, der Gig in Augsburg wird es der erste öffentliche Auftritt überhaupt sein.

Sie werden dabei in kompletter Bandbesetzung aufspielen – mit Unterstütztung am Schlagzeug von Hannes (The BV’s), an der Gitarre von Florian Meya (Friedrich Sunlight/Endlich Blüte/AB Repeat) und am Bass von Guilhem (u.a. The Burning Hell). Zum Ausklang des Abends legen Andre Jegodka und Ronny Pinkau Indie-, 60s-, C86- und (Post)Punk-Scheiben auf. Die Veranstaltung startet pünktlich um 20 Uhr, Einlass ist 19.30 Uhr. ⟴ pm • auxlit

Links: The Simple Present (Stuttgart) • Foto: Steffen Schmid | Mitte: Logo des Augsburger Labels Kleine Untergrund Schallplatten • Rechts: Zimt, Sängerin und Songschreiberin Janina

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