Literarisches Blind Date

Wolfgang Böhme lebt mit einer erheblichen Sehbehinderung. Bei einer Lesung im Dunkeln in der Bücherinsel Pfersee erzählt er davon. Die Besucher sind eingeladen, dabei Schlafmaske zu tragen.

In seinem 2022 erschienenen Roman Gerd und seine Abenteuer (Tredition) ► Anzeige erzählt Wolfgang Böhme von einem jungen Mann, der mit einer erheblichen Sehbehinderung lebt. Gerd, der Hauptfigur seiner Geschichte widerfährt so einiges, und er versucht, die Herausforderungen einer manchmal zwielichtigen Welt, als eine Art »Abenteuer« zu betrachten. Doch es stellt sich heraus, dass diese Herangehensweise nicht immer leicht ist, denn es gibt jemanden, der es nicht gut meint mit ihm. Böhme liest am Mittwoch, 6. November (19.30 Uhr) in Augsburg-Pfersee in der Buchhandlung Bücherinsel (🗺️ Augsburger Str. 15 1/2, 86157 Augsburg). Der Eintritt kostet 6€, die Karten gibt es in der Bücherinsel im Vorverkauf. Die Anzahl der Plätze ist auf 20 Personen begrenz um Anmeldung wird gebeten an E-Mail bestellung@buecherinsel-pfersee.de

Wolfgang Böhme • Foto: privat

Als Selbstbetroffener ist der Autor diesem Thema beim Schreiben sehr lange aus dem Weg gegangen, aus Angst, auf seine Einschränkung reduziert zu werden. Doch irgendwann wollte er sich dann doch einmal auf eine unterhaltsame Weise dazu äußern. Wolfgang Böhme schreibt nicht nur gerne Geschichten, er liest diese auch sehr gerne vor. Und lädt ein, ihm mit Hilfe einer Schlafmaske, beim Lesen zuzuhören: Vielleicht versteht man seine Situation dann auch ein bisschen besser. Die Teilnahme an der Lesung am Mittwoch, 6. November, ist auch ohne Schlafmaske möglich. Gerd und seine Abenteuer ist auch als Hörbuch (art in the dark) ► Anzeige , gelesen vom Autor, erhältlich. ⟴ pm • auxlit

Wolfgang Böhme
Gerd und seine Abenteuer
trediton

Die Geschichten in diesem Buch sind nicht autobiographisch. Natürlich ist das eine oder andere meiner eigenen Erlebnisse eingeflossen, es ließ sich einfach nicht vermeiden. Eigentlich wollte ich nie etwas über das Thema Sehbehinderung oder Blindheit schreiben; es wäre mir zu nah, zu vertraut, ganz gewiss auch zu persönlich gewesen. Schließlich tat ich es doch. Ich wollte auch einmal etwas Unterhaltsames schreiben. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Schlecht oder gar nicht zu sehen, ist nicht das reine Vergnügen. Gelegentlich gibt es dann aber doch einmal eine amüsante Begebenheit.

Nachfolgend treffen wir einen Mann und die Menschen, die ihn umgeben. Er hat einen Großteil seines Sehvermögens verloren und muss sich die neue Welt, in die er einzutreten hat, erst irgendwie gangbar machen. Und das will er mit einer gewissen Abenteuerlust tun. Denn er findet, dass diese Haltung allemal besser ist, als nur eine einzige Zumutung in so einem Leben zu sehen. Die Geschichte spielt kurz vor der Jahrtausendwende in Süddeutschland. Wir schauen uns die Zustände an, die einer aufgrund der Umstände kriegen kann. Und erschwerend kommt noch hinzu, dass es nicht alle gut meinen mit Gerd.

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