In Tinte und Druckerschwärze

Eine Ausstellung im Staatsarchiv Augsburg zeigt Exponate zu Kanzlei- und Druckersprachen um 1500. Kuratiert wurde die Schau von Augsburger Geschichte- und Germanistik-Studenten. Die gezeigten Schätze stammen aus Augsburg, Schwaben und Österreich. • 👁️ mit Galerie

Neugierige Bildergucker, trendbewusste Kaufleute und clevere Meinungsmacher – auch vor 500 Jahren standen die »neuen Medien« im öffentlichen Fokus. Davon berichten handbemalte Wiegendrucke und weitere Exponate aus Augsburg, Schwaben und Österreich im Staatsarchiv Augsburg. Die bis Donnerstag, 12. Dezember, gezeigte Ausstellung wurde von zehn Studentinnen und Studenten der Fächer Geschichte und Germanistik der Universität Augsburg von Grund auf kuratiert. Dies geschah über zwei Semester hinweg im Rahmen einer interdisziplinären Übung in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Augsburg. Im Staatsarchiv, direkt neben der Straßenbahnhaltestelle Universität (Linie 3), können die Exponate jeweils montags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr sowie freitags von 10 bis 13 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

– Fotos: Rainer Jedlitschka | Staatsarchiv Augsburg –

Die Kuratorinnen und Kuratoren Magdalena Deil, Simona Engst, Lucas Finger, Lukas Hesse, Romina Knecht, Stefan Neumann, Daniel Spajić, Roman Walch und Dr. Erich Wengenmayr bieten für angemeldete Gruppen exklusive Führungen durch die Ausstellung an.

Foto: Rainer Jedlitschka | Staatsarchiv Augsburg

Das Ausstellungsdesign wurde von Leonie Gilch und Anna Herget, zwei Studentinnen der Fakultät für Gestaltung an der Technischen Hochschule Augsburg, übernommen. Anlass für die Ausstellung ist eine Tagung des Internationalen Arbeitskreises für Kanzleisprachenforschung, die Mitte Oktober unter Gastgeberschaft des Augsburger Professors für Deutsche Literatur und Sprache in Bayern, Prof. Dr. Klaus Wolf, im Staatsarchiv stattfindet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa erörterten hier den Zusammenhang von Kanzlei- und Druckersprachen um 1500. Diese Sprachen spielen eine wichtige Rolle für die Ausbildung der Neuhochdeutschen Schriftsprache. Die Exponate flankieren diese Forschungsdiskussion. ⟴ pm • auxlit

Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.intinte.de


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