𝕋ℝ𝕀ℙ 𝕋𝕆 𝕃𝕀𝕋 ➽ 𝕄Üℕℂℍ𝔼ℕ • Arthur Landwehr, langjähriger ARD-Hörfunkkorrespondent in Washington, stellt im Amerikahaus München sein Buch zu den US-Wahlen vor. 👁️ 📖 mit Leseprobe

Die zerissenenen Staaten von Amerika (Droemer), so lautet der Titel des neuen Buches von Arthur Landwehr. Untertitel: Alte Mythen und neue Werte – ein Land kämpft um seine Identität. Der langjährige ARD-Hörfunkkorrespondent in Washington gibt darin seine Lagebeschreibung der Situation vor den US-Wahlen. Am Mittwoch, 6. März (19 Uhr), ist Landwehr mit seinem Buch im ► Amerikahaus München (► 🗺️ Google Maps) zu Gast. Es moderiert Knut Cordsen (Bayerischer Rundfunk). Der Eintritt ist frei, ► Anmeldung notwendig.
Mit Spannung blickt die Welt auf den Ausgang der amerikanischen Präsidentschaftswahlen im Herbst 2024. Schaffen es die Demokraten in der Tradition von Bill Clinton, Barack Obama und Joe Biden ein weiteres Mal, ihre Ideen von Freiheit und Verantwortung gegen den Populismus der Republikaner à la Donald Trump zu verteidigen? Der USA-Experte Arthur Landwehr spürt den Stimmungen und Erwartungen der US-Wähler zu Beginn der Vorwahlen nach. Er beschreibt den Wahlkampf als Kulturkampf, der die USA zu zerreißen droht.
Im Mittelpunkt: die Abstiegsangst der Weißen und das zunehmende Selbstbewusstsein von Schwarzen und Hispanics, der Mythos vom Cowboy und der Einfluss der woken Intellektuellen (Stichwort Cancel Culture), das ausgrenzende Stammesverhalten und das America first im Landesinnern und die Verheißungen kultureller Offenheit in den liberalen Küstenstaaten. Und über allem die Frage: Was hat das mit uns Deutschen und mit den transatlantischen Beziehungen zu tun?
Wahlkampf als Kulturkampf
Gewinnen wird die Wahl, wem es im Wahlkampf gelingt, Menschen für sich zu begeistern, die zunehmend das Vertrauen in Politik, Medien und Wirtschaft verloren haben. Die Verunsicherung ist so groß, dass mittlerweile einzelne Gruppen Gewalt als politisches Mittel nicht mehr ausschließen. Arthur Landwehrs Buch ist vor allem ein Buch über die Menschen, die die Wahl für Amerikas Zukunft haben.
Landwehr sucht die Ursachen für die Zerrissenheit des Landes im Alltag der amerikanischen Gesellschaft – beim Rodeo im Cowboy State Wyoming, wo die Traditionen des »Wilden Westens« als Gegenentwurf zur modernen Industriegesellschaft gefeiert werden; in Florida in einer Active Adult Community, wo Rentner und Pensionäre unter sich sind; in Virginia, wo er auf einer Waffen-Ausstellung tiefe Einblicke in ein brisantes Thema gewinnt, in Missouri beim Tee mit Cousinen vierten Grades, die er mithilfe eines derzeit populären DNA-Tests ermittelt hat, und an vielen anderen Orten mehr. ~ [pm/vt/auxlit]
► LESEPROBE ◄ [book2look.com]
• Arthur Landwehr, geboren 1958, war von 1999 bis 2006 und von 2018 bis 2022 ARD-Hörfunk-Korrespondent in Washington, D.C. Von 2006 bis 2018 war er Hörfunk-Chefredakteur des Südwestrundfunks. Während seiner USA-Aufenthalte hat er die gesellschaftliche Entwicklung der USA in den Amtszeiten von Clinton, Bush, Trump und Biden intensiv journalistisch begleitet. Für seine Berichterstattung wurde er mit dem RIAS-Radiopreis ausgezeichnet. Zudem ist Landwehr Honorarprofessor an der Hochschule RheinMain in Wiesbaden.
• Knut Cordsen, geboren 1972 in Kiel, besuchte in München die Deutsche Journalistenschule und studierte an der Ludwig-Maximilians-Universität Kommunikationswissenschaften, Politologie und Soziologie. Seit 1997 arbeitet er in der Kulturredaktion des BR und für andere ARD-Anstalten – als Literaturkritiker und Moderator der Sendungen kultur-Welt, Diwan. Das Büchermagazin sowie Sozusagen! Bemerkungen zur deutschen Sprache (Bayern2).
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