Von Liebe, Hoffnung und Treue.

»Kleiner Mann – was nun?« Das Theater Ulm zeigt Hans Falladas Eheroman von 1932 in einer Bühnenfassung (👁️ auxlitera-Bildergalerie). Warmherzig und voller Dramatik erzählt die Inszenierung von Liebe und treuen Partnern. Premiere ist am 11. Januar.

Das Theater Ulm zeigt den Hans Falladas Roman Kleiner Mann – was nun? in einer Bühnenfassung. Das Buch (ursprünglich geplanter Titel: Plumm) erschien in 1932 in der anhaltenden Wirtschaftskrise, wurde zum Best- und Longseller und erlebte 45 Auflagen und 20 Auslandsausgaben. Das Ulmer Theater bringt den Stoff nun auf die Bühne, Premiere ist am Donnerstag, 11. Januar.

Was nun« in Zeiten der Weltwirtschaftskrise? Hans Falladas Antwort auf diese Frage ist Lämmchen, eine sanfte und tapfere Frau, die das Leben ihres verzweifelten Mannes in die Hände nimmt. Beide glauben an sich und an ihre Liebe. Doch das kleine Glück dazu will sich nicht einstellen, stattdessen gibt es Kummer und Sorgen, als er sich in das Millionenheer der Arbeitslosen einreihen muss.

👁️ • GALERIE Szenen aus dem Stück

Die Fäuste ballen, aber nie revoltieren

Warmherzig und voller Dramatik erzählt die Bühnenfassung nach Falladas 1932 veröffentlichtem Eheroman von einem kleinen Angestellten und seiner besseren Hälfte, die mit beherzter Lebenskraft im Kampf gegen eine unfriedliche Welt, Missgunst und wirtschaftliche Not ihre zärtlich-idyllische Zweisamkeit behaupten. Es ist eine Geschichte der kleinen Leute in ihren Gefährdungen und ihrer Verführbarkeit, der vom Schicksal Vernachlässigten, die zwar die Fäuste ballen, aber nie revoltieren, und sich in bitteren Momenten an das Einzige halten, was sie als wahren Wert besitzen: die Liebe und den treuen Partner.

Am Samstag, 23. März wird das Stück auch im Livestream zu erleben sein. Alle Aufführungstermine finden Sie im auxlitera-Veranstaltungskalender und auf der Theater-Webseite. ~ [pm/auxlit]


– Illustration: Hans Fallada, gezeichnet von e.o. plauen • Gemeinfrei | Public Domain

»Kleiner Mann – was nun?«
Nach Hans Fallada
Theater Ulm


Inszenierung: Marlene Schäfer
Dramaturgie: Dr. Christian Katzschmann
Regieassistenz & Abendspielleitung: Nemanja Leković

Mit: • Samson Fischer (Johannes Pinneberg) • Emma Lotta Wegner (Lämmchen) • Christel Mayr (Witwe Scharrenhöfer / Mia Pinneberg / Chor) • Gunther Nickles (Emil Kleinholz / Lehmann / Frau Rusch / Chor) • Anne Simmering (Mutter Mörschel / Frau Bergmann / Marie Kleinholz / Jänicke / Chor) • Frank Röder (Vater Mörschel / Jachmann / Seifenfrau / Chor) • Henning Mittwollen, Jana Franke (Schulz / Kessler / Chor) • Vincent Furrer (Lauterbach / Heilbutt / Chor)

Ausstattung: Lorena Díaz Stephens, Jan Hendrik Neidert
Licht: Marcus Denk
Inspizienz: Felix Goldbeck
Soufflage: Ruth Dohle

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