Von Helepompeler, Fläckermaische & Ruupevegili

Studierende des Forschungsseminars Linguistik und Wissenstransfer an der Universität Augsburg haben ein interaktives und mehrsprachiges Wissenskommunikationsprojekt mit Podcast konzipiert. Beleuchtet wird Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt in Kultur und Geschichte der Banater Schwaben und Berglanddeutschen. Das Projekt ist im Bukowina-Institut zu sehen.

Studierende des Forschungsseminars Linguistik und Wissenstransfer an der Universität Augsburg haben ein interaktives und mehrsprachiges Wissenskommunikationsprojekt zu deutschsprachigen Siedler/-innen im Banat konzipiert. Roll-Up-Banner thematisieren Geschichte und Kultur der Banater Schwaben und Berglanddeutschen und beschreiben mit Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt aktuelle Forschungsinteressen der Sprachwissenschaft. Ein forschungs- und wissenschaftsgeschichtlicher Podcast informiert außerdem über die Erforschung von »Sprachinseln“«in Geschichte und Gegenwart.

Das studentische Projekt ist während des Sommersemesters 2023 im Bukowina-Institut in Augsburg ausgestellt und in die dortige Dauerausstellung Europa im Kleinen? Die Bukowina als multiethnische Kulturlandschaft und »verlorene Heimat« integriert. Die Ausstellung wird im Rahmen des Drittmittelprojekts Identitätskonstruktionen und mehrsprachige Netzwerke im östlichen Europa: Banater Schwaben und Banater Berglanddeutsche von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.

Dr. Sebastian Franz.

»Wissenskommunikation ist ein wichtiger Baustein unserer Forschungen. Die Stellwandausstellung trägt zur öffentlichen Bewusstseinsbildung für ein gemeinsames europäisches Kulturerbe bei«, sagt Dr. Sebastian Franz, der das Drittmittelprojekt gemeinsam mit Prof. Alfred Wildfeuer leitet.

► Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Bukowina-Instituts (Dienstag bis Mittwoch 8 bis 14 Uhr) besucht werden, der Eintritt ist frei.


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