Fit für Fauré... und andere Ewigkeitshäppchen
Veranstaltungsort
Ernst-Troeltsch-Raum (EG) im Hollbau des Annahofs, Augsburg
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Veranstaltungsdetails
Referenten:Johannes Eppelein, Kantor an St. Anna AugburgBettina Böhmer-Lamey, Pfarrerin, Evangelisches Forum Annahof Blick auf die von Johannes Brahms und Gabriel Fauré vertonten Textvorlagen In
Veranstaltungsdetails
Referenten:
Johannes Eppelein, Kantor an St. Anna Augburg
Bettina Böhmer-Lamey, Pfarrerin, Evangelisches Forum Annahof
Blick auf die von Johannes Brahms und Gabriel Fauré vertonten Textvorlagen
In seinem Herbstkonzert bringt der Madrigalchor bei St. Anna am Vorabend des Ewigkeitssonntags Chorwerke zum Thema „Tod und Ewigkeit“ zu Gehör. Im „Schicksalslied“ von Johannes Brahms ist das gleichnamige Gedicht („Hyperions Schicksalslied“) von Friedrich Hölderlin vertont. Es kann gewissermaßen als mythologisches Pendant des „Requiem“ von Gabriel Fauré gesehen werden, das auf den lateinischen Text der röm.-kath. Totenmesse zurückgreift. Die Brücke zwischen beiden Werken schlägt die Vertonung des lutherischen Credolieds „Wir glauben all an einen Gott“ von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Während in der griechischen Mythologie der von ewiger Heiterkeit geprägten Götterwelt das von Leid und Endlichkeit dominierte Erdendasein unvereinbar gegenübersteht, besteht nach christlichem Verständnis durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten eine Verbindung beider Welten. Die Bitte um und das Hoffen auf gnädige Erlösung nach dem Tod und eine „ewige Ruhe“ („Requiem aeternam“) dominiert den Text des Requiems, der wie kaum ein anderer seit jeher Komponisten zu monumentalen geistlichen Werken inspiriert hat. Dieser musikalisch-theologische Einführungsabend ermöglicht vertiefte inhaltliche Einblicke in die Textvorlagen und erläutert deren musikalische Umsetzung durch die romantischen Großmeister Johannes Brahms und Gabriel Fauré. Bei der Veranstaltung sind auch Karten für das Konzert erhältlich.

