ISIDOR, das Fanzine für weltweite Sub- und Gegenkultur mit Sitz in Höchstädt startet ins Jahr 2026: Die #13 ist im Kasten, hat satte 112 Seiten – und kostet schlappe 3,50 € plus Porto.
»Musik, Kultur, Sport, Alltag und andere Grausamkeiten. Intrinsisch motivierte Texte zur fokussierten Aggressionsreduktion« – so lautet der Untertitel des ➽ ISIDOR-Fanzines. Da wissen Sie dann mal Bescheid! Das Print-Booklet im DinA-5 Format (Schätzung) findet von Höchstädt an der Donau im Dillinger Landkreis seinen Weg in die Welt. Herausgeber ist der Musiker, Grafiker und Ultra-Läufer Bernd Spring. Der Januar 2026 zeitigt die Veröffentlichung der mittlerweile 13. Ausgabe seinesFanzines, das im DIY-Look daherkommt und ganz im Zeichen der Sub-, Gegen- und Ultrakulturen steht.

Die aktuelle Ausgabe #13 bietet ein exklusives Interview mit dem Metal-Musiker Tom G. Warrior von den Kultbands Hellhammer, Celtic Frost und Triptychon. ISIDOR-Autor Mathias unterhielt sich mit dem sich als äußerst sympathisch herausstellenden Musiker über dessen Kindheit, wie er zur Musik kam, seine Bands, seine Freundschaft zu HR Giger und vieles mehr.
»The most mysterious song of the internet« war ein Geheimnis, das vor kurzem gelüftet wurde. ISIDOR hat hier ein viel krasseres: Herausgeber Bernd kennt die Band, den Song (und was für einer!), hat ihn sogar auf Platte, aber niemand auf der Welt scheint diese Band zu kennen. Ihr Name: The Eggbirds. Bernds Recherchen zu dieser Band reichten bis in die 60er. Wohin sie führten, davon handelt sein Bericht in der aktuellen ISIDOR-Ausgabe.
Ein weiteres Interview befragt Olivier, dem Gründer der Organisation Hunt Watch, die sich für die Abschaffung von Jagd einsetzt, ein weiteres Interview ist mit dem Booker Mario, der aus Leidenschaft und nicht aus finanziellen Gründen Konzerte organisiert. Darum, ob man neue Alben von alten Bands noch anhören kann, diese Frage beantwortet ISIDOR am Beispiel von Love Chant, dem aktuellen Album von The Lemonheads. Und auch die ganze Geschichte des Augsburger Alexander Möckl kann man lesen – bereits seit den 80ern ist er Gitarrist, aber vor einigen Jahren wurde er plötzlich Teil eines Genres, das er zuvor gar nicht kannte.
Weiter mit Musik: Wie klingt denn das neue 2026er Album von The Notwist so? Zusammen mit Mark Kowarsch, der mit seiner Ex-Band Sharon Stoned auch schon mit The Notwist zusammen gearbeitet hat (und ein Fan der alten, der Trio-Besetzung, ist) geht ISIDOR-Macher Bernd das Album durch – Song für Song.
Und dann noch viel mehr: Kreuzworträtsel, Rubrik »Die besondere Platte«, Portrait des Non-Profit-Kunstprojekts Gaul-Crew, die neue Rubrik »Von A bis Z mit 7 Inches« (Start: A wie Anal Cunt). Gedichte von Jürgen Jäcklin, Comics, jede Menge Reviews von Tonträgern, Konzerten, Büchern, Fanzines u.a. ⟴ pm • bs • auxlit

Die 13. Ausgabe von ISIDOR kostet 3,50 Euro plus Porto. Das Fanzine ist auch erhältlich im Jahresabo, 3 Ausgaben (Januar, Mai, September – endet automatisch) für 15,50 Euro inklusive Porto innerhalb Deutschlands.
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