Warum wir über Geschmack streiten

Wut und Wertung: Johannes Franzen fragt, warum Konflikte über Geschmack, Kunst und Kanon so heftig eskalieren. Lesung und Gespräch in der Stadtbibliothek Augsburg.

Der Literaturwissenschaftler und Erforscher von Skandalen Johannes Franzen fragt in seinem Buch Wut und Wertung. Warum wir über Geschmack streiten [S. Fischer], warum Konflikte über Ästhetisches Empfinden, Kunst und Kanon so heftig eskalieren. Wer einmal erlebt hat, wie der eigene Lieblingsfilm heruntergemacht wurde, oder wer einen Verriss des Lieblingsbuches gelesen hat, der kennt das tiefe Gefühl des Unwillens, das eine solche Attacke herausfordert. Empört möchte man widersprechen, den Roman oder den Film verteidigen – und damit auch sich selbst. 

Am Montag, 13. Oktober (18.30 Uhr), nun ist der Autor in der Stadtbücherei Augsburg zu Gast. Der Eintritt ist frei. Johannes Franzen liest aus seinem Buch, anschließend findet eine Diskussion statt mit Prof. Dr. Matthias Löwe und Prof. Dr. Stephanie Waldow (Universität Augsburg).

👁️ LESEPROBE [book2look.com]

– Werbung –
Buchcover
Auxlitera Logo
Erhältlich in folgenden Medienformaten: 📖 Buch • 💻 EBook • ❤️‍🩹 Mängelexemplar

Franzen sieht im Streiten über Geschmack eine wichtige Kulturtechnik und versammelt eine Fülle von Kontroversen und Skandalen aus der Literatur-, Film- und Musikszene von Madame Bovary bis Breaking Bad, von Lolita bis Till Lindemann. Kurzweilig und klug analysiert er, warum wir in Bezug auf Romane, Songs, Computerspiele oder Serien starke Emotionen wie Begeisterung und Wut, Liebe und Scham entwickeln, und warum Konflikte über diese Gefühle so wichtig und produktiv sind. pm • auxlit

JOHANNES FRANZEN, geboren 1984, ist Literaturwissenschaftler und Mitarbeiter am Germanistischen Institut der Universität Siegen. Er spricht und publiziert regelmäßig zu kulturellen Themen und Kontroversen u. a. im Deutschlandfunk Kultur sowie in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, der taz und auf ZEIT Online. Er ist Mitbegründer und -herausgeber des Online-Feuilletons 54books und schreibt den Newsletter Kultur und Kontroverse


Literatur will Menschlichkeit. auxlitera unterstützt Ärzte ohne Grenzen und WARchild. Bitte spenden auch Sie.



Hier auxlitera-Newsletter abonnieren:

Sie erhalten je Woche 1 E-Mail mit einem Nachrichtenüberblick.
Sie können diese Benachrichtung jederzeit abbestellen.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben oder für andere Zwecke verwendet. Unsere Datenschutz-Erklärung finden Sie hier.

← Back

Deine Nachricht wurde gesendet

Warnung
Warnung
Warnung.

Kommentar verfassen