Goethe findet ein Loch in Schillers Totenschädel und begibt sich auf Mördersuche: Die Goethe Gesellschaft Augsburg lädt zu einer Krimi-Lesung mit Johannes Wilkes.

Am Mittwoch, 4. Juni, ist der Autor Johannes Wilkes im Lettl-Museum zu Gast. Um 19 Uhr laden er und die Goethe Gesellschaft Augsburg zur Lesung aus seinem literarischen Krimi Kommissar Goethe und Schillers Schädel (Prolibris Verlag) ein.
In dem Buch geht es hoch her: Ein Dichterfürst beigesetzt in einem Gemeinschaftsgrab! Keine würdige letzte Ruhestätte für Friedrich von Schiller! Mehr als 20 Jahre nach Schillers Tod sucht man schließlich im Weimarer Kassengewölbe nach seinen Gebeinen und bringt sie in die Herzogliche Bibliothek. Sehr zur Freude des dortigen Bibliothekars Johann Wolfgang von Goethe.
Zur Inspiration für Zwiegespräche mit dem toten Freund leiht er sich kurzerhand dessen Schädel aus. Doch man stelle sich sein Entsetzen vor, als er darin ein Loch entdeckt, das einen schrecklichen Verdacht weckt: Sein Freund wurde ermordet! Und so wird der Dichterfürst zum Kommissar. Der Autor unterstützt ihn humorvoll mit Mitteln, die Ermittlern heute zur Verfügung stehen, bis Goethe den Fall lösen kann. Ein witziger, bisweilen aberwitziger Krimi, dem es weder an Spannung noch an Wissen über die Weimarer Klassik und Respekt für die deutschen Dichterfürsten fehlt. ⟴ pm • auxlit
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