Autorenstammtisch im Scriptorium

In Augsburg gründet sich ein Autoren-Stammtisch. Treffpunkt ist die Klösterliche Schreibstube im Hollbau des Augsburger Annahofs.

In Augsburg tut sich was: In der Brecht-Stadt entsteht ein AutorInnen-Stammtisch. Erstes Treffen ist am Donnerstag, 20. Februar, um 18.30 Uhr. Nach langer Ortssuche ist der Treffpunkt spannenderweise nun die Klösterliche Schreibstube (Scriptorium) im Hollbau des Augsburger Annahofs. Da der Raum (Untergeschoss, Aufzug vorhanden) Platz für nur 16 Teilnehmer bietet, wird um Anmeldung gebeten an Angela Eßer, E-Mail esser-angela@t-online.de. Anschließend gibt es noch ein lockeres Beisammensein im Wirtshaus unter dem Bogen.

Initiatorin und Organisatorin des Stammtisches ist Angela Eßer, seit rund zwei Jahren Regionalvorsitzende des Verbands Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) für Schwaben. Eßer organisiert mit Unterstützung des Bayr. Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und dem Bezirk Schwaben immer wieder Lesungen – in Augsburg war besonders erfolgreich war Die Lange Nacht der Kurzgeschichte in Augsburg, die 2024 schon zum zweiten Mal stattfinden konnte. »Aber es gäbe ja noch so viele andere Möglichkeiten«, sagt Eßer. »Deshalb entstand der Wunsch bei den mir bekannten AutorInnen in und um Augsburg, ob es nicht mal ein Treffen geben könnte, um sich auszutauschen, kennenzulernen etc.«  

Netzwerken und Kennenlernen

Für den AutorInnen-Stammtisch ist keine Mitgliedschaft im VS notwendig. Lange war Eßer auf der Suche nach einer passenden Örtlichkeit für die Treffen. Die Erfahrung zeigte, dass ein näherer Austausch in Restaurants oder Kneipen nicht immer möglich ist. Endlich konnte Eßer nun einen kostenfreien, zentrumsnahen Raum in Augsburg finden: »Ich freue mich, dass das Evangelische Bildungszentrum mir die ›Schreibstube‹ im Annahof zur Verfügung gestellt hat.«

Eßer weiter: »Normalerweise können hier Schulklassen etwas über Bücher im Mittelalter erfahren und lernen mit Federkiel zu schreiben. Ich fand diesen Raum, den kaum jemand in Augsburg kennt, als passenden Ort für unser Treffen. Allerdings gibt es hier natürlich weder etwas zu essen noch zu trinken, aber das muss ja kein Hinderungsgrund sein, um zu kommen. Jede/r nimmt sich einfach etwas mit.« Und wer danach Lust hat, sich die Kehle zu ölen, auf den gibt es danach noch das ganz in der Nähe befindliche Wirtshaus unter dem Bogen. ⟴ pm • auxlit


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