Bei den Augsburger Friedenswochen stellt Bestseller-Autor Jürgen Grässlin [Foto] Menschen vor, die die Welt verändern. Und die Deutsche Kommunistische Partei reklamiert Brecht für sich.
Vom 30. Oktober bis 29. November 2024 finden die von der Augsburger Friedensinitiative (AFI) veranstalteten 45. Augsburger Friedenswochen statt. Zum Programm gehören auch eine Lesung des Bestseller-Autors und Pazifisten Jürgen Grässlin und eine politische Collage mit Rezitation und Gesang zu Bertolt Brecht.
Am Donnerstag, 21. November (19.30 Uhr), stellt Jürgen Grässlin im Annahof (Hollbau) sein neues Buch 📘 Wie Lichter in der Nacht. Menschen, die die Welt verändern. Ein Mutmachbuch. [Heyne] ► Anzeige. In thematisch höchst abwechslungsreichen Kapiteln werden z.B. Margot Käßmann, Gerhard Trabert und Vandana Shiva vorgestellt. Der Autor erkunden ihre mutmachenden Aktionen, Projekte und Organisationen. Unter den vielfältigen Themen werden gerade auch Fragen von Krieg und Frieden angesprochen. [👁️ LESEPROBE (bic-media.com)]
Bei seiner Lesung legt der Autor einen besonderen Schwerpunkt auf die Rolle Deutschlands bei Waffenexporten in kriegsführende Staaten (Israel/Palästina und Russland/Ukraine). Auch geht er der Frage nach, ob und wie in diesen Konflikten eine Versöhnung möglich wäre. Jürgen Grässlin ist Aktivist, Friedenskämpfer, Optimist – und ein hartnäckiger Stachel im Fleisch der Rüstungsindustrie. Der Eintritt zu Lesung mit Diskussion ist frei, um Spenden wird gebeten.
Brecht zum Krieg
Brecht zum Krieg heißt die Veranstaltung, die am Samstag, 23. November, um 19 Uhr im Café Neruda statt findet. Die DKP Augsburg (!) hat hier den Schauspieler, Sprecher und Musiker Martin Mantel eingeladen, der in Rezitation und Gesang eine Politische Collage und Betrachtungen zu Mutter Courage, die Gewehre der Frau Carrar und der Kriegsfibel gestalten wird. Der Eintritt ist frei. ⟴ pm • auxlit
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Zum Thema Krieg sollte man einmal den Wiener Friedensforscher Franz Jedlicka einladen, der eine provokante, aber einleuchtende Theorie zur Entstehung von Kriegen entwickelt hat: nämlich, dass sie in einer „Kultur der Gewalt“ fußen, die in manchen Ländern höher ist als in anderen und sich an mangelnden Schutzgesetzen für Frauen, Kinder … identifizieren lässt.
Liebe Grüße, Karin