Der Dichter blumenleere stellt im Brechthaus das Chapbook »der narr« vor – ein experimentelles lyrisch-philosophisches Sprachkunstwerk.

Am Sonntag, 20. Oktober (11 Uhr), liest der Dichter blumenleere in der Lounge des Brechthauses aus seinem bei Rodneys Underground Press erschienenen und vor Ort dann erhältlichen Chapbook »der narr«. Das Sprachwerk enthält drei Endlosschleifen – literarische Experimente (in der zweiten Person), bei denen die Lesenden nach jedem Abschnitt selbst entscheiden, wie es weitergeht, und die meist wieder zurück in sich münden. Eine Achterbahnfahrt zwischen Tarot, Ayahuasca und Phantasmagorien – und dabei Veränderung durch Erkenntnisgewinn, gleich einer Lernkurve.
Der erste, titelgebende Text der narr, eine poetische Prosa, basiert lose auf dem Tarot de Marseille nach der Auslegung Alejandro Jodorowskys. In einem phantastischen Sinne autobiographisch spricht er von verschiedenen Möglichkeiten einer Reise gen Selbstfindung. Die Stichwörter dabei: Ayahuasca, Tarot, Meditation, Analytische Psychologie, Peru.
Der zweite Text unterwegs wiederum zählt vom unablässigen Wandel per se, der in seiner berauschenden Vielfalt durchaus lähmende Routine – ein Paradoxon? – werden kann – sofern der Mensch nicht die Regeln knickt und sie, drastisch mutiger werdend, durchbricht. Und ur atoms know no age, der dritte Text, reduziert das Konzept dieser Art Erfahrung, indem sie sie beinahe schon karikiert, auf ihren absoluten Wesenskern. ⟴ pm • auxlit
Sonntag, 20. Oktober | 11 Uhr | Brechthaus Augsburg, Auf dem Rain 7, 86157 Augsburg
Eintritt frei • Info: 📞 0821. 4540815

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