Arno Schmidt in Noise-Poetry

Sound der Moderne: Im tim Augsburg werden die Texte Arno Schmidts mit Musik und dem Sound elektronischer Webstühle in Korrespondenz gebracht.

Es ist die letzte literarische Begleitveranstaltung zur noch bis 13. Oktober laufenden Sonderausstellung Kleider. Geschichten. Der textile Nachlass von Arno und Alice Schmidt im Staatlichen Textil- und Industriemuseum Augsburg: Bei Arno Schmidt: Sound der Moderne – Noisepoetry finden die Texte des Schriftstellers Arno Schmidt mit Soundart und Musik zusammen. Am Freitag, 27. September (19 Uhr) vertonen, verschmelzen, über- und unterlagern Johanna Walleser aka Djonni Laser, Julian Riegel und Johannes Frericks Schmidts Texte mit Musik und dem Rattern elektronischer Webstühle.

Wie klingt die Moderne, will die Performance fragen. Ist es vielleicht das Dröhnen der industriellen Maschinen, das am Anfang war und bis heute, mal polyphon, mal als Störgeräusch, durchbrummt? Die Echos dieses Sounds hallen auch im Werk Schmidts nach. Das Rattern der Maschinengewehre und die folgende tödliche Stille, das Brummen der Fabrikmaschinen, das Stimmengewirr der Warenhäuser, aber auch das Pfeifen des Heide-Winds oder das Blubbern des Moores sprechen aus dem Werk Schmidts.

In einer performativen Lesung mit Video (Paul Schulze) sollen diese unterschiedlichen Geräusche erfahrbar gemacht werden. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Lyrik Schmidts gelegt. Der Eintritt zur Veranstaltung beinhaltet freien Eintritt in die Sonderausstellung bis 19 Uhr. ⟴ pm • auxlit


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