Der Ehrenpräsident der Goethe-Gesellschaft Weimar referiert in Augsburg über Goethes Lebenskrise nach dessen Rückkehr aus Italien.
Die Goethe-Gesellschaft Augsburg lädt für Freitag, 18. September (19 Uhr), ins Lettl-Museum Augsburg. Zu Gast ist Prof. Jochen Golz, Ehrenpräsident der Goethe-Gesellschaft in Weimar. Er berichtet in seinem Goethe-Vortrag von einer Lebenskrise des großen deutschen Dichters und Denkers nach dessen Rückkehr aus Italien, für die es manche Anhaltspunkte gibt.
In Weimar war Goethe konfrontiert mit den engen Verhältnissen im Herzogtum Sachsen-Weimar, mit einer wenig inspirierenden intellektuellen Umgebung und vor allem mit der Revolution im Nachbarland, die auch für ihn, so in einem Brief an Friedrich Heinrich Jacobi, eine solche gewesen ist. Gleichwohl hat Goethe seine Maxime »Gedenke zu leben« auch in dieser Zeit geleitet. Als Politiker wechselte er von der Real- in die Kulturpolitik, als Autor zog er eine künstlerische Bilanz aus seinen südlichen Erfahrungen, die freilich ein geteiltes Echo fand. Erst in der Freundschaft mit Schiller erhielt sein Künstlertum frische Impulse. Im Vortrag sollen diese spannungsreichen Jahre anhand von Goethes Korrespondenz lebendig werden. ⟴ pm • auxlit
Hier auxlitera-Newsletter abonnieren:

Sie erhalten je Woche 1 E-Mail mit einem Nachrichtenüberblick.
Sie können diese Benachrichtung jederzeit abbestellen.
Ihre E-Mail-Adresse wird nicht an Dritte weitergegeben oder für andere Zwecke verwendet. Unsere Datenschutz-Erklärung finden Sie ► hier.

