Zoo, oh! Logisch?

Wozu brauchen wir heute noch Zoos? Das neue Buch »Zoos in Bayern« wirft einen Blick hinter die Kulissen der fünf bayerischen Zoos: in Augsburg, München, Nürnberg, Hof und Straubing. ★ mit Bildergalerie

Weshalb brauchen wir heute noch Zoos? Am Beispiel der fünf wissenschaftlich geführten Zoos in Bayern geht Hans Helmreich in seinem Buch 📘 Zoos in Bayern. Erholung – Wissen – Artenschutz (Allitera Verlag) ► Anzeige dieser Frage nach. Die Reise geht dabei von Nord nach Süd, von Klein bis Groß: Hof, Nürnberg, Straubing, Augsburg und München werden in ihren ganz unterschiedlichen Ausprägungen vorgestellt. Millionen von Besuchern jährlich, vor allem Familien, besuchen solche Parks, ohne die laut Autor viele Tierarten kaum noch Überlebenschancen hätten.

Das Buch zeigt am Beispiel der fünf bayerischen Tiergärten die sich wandelnde Rolle der Zoos auf. Längst sind sie nicht mehr nur Ausstellungen von wilden Tieren und Freizeitbeschäftigung für Familien. Wissensvermittlung sowie der Schutz der Natur und der Erhalt der Artenvielfalt sind zentrale Aufgaben. Hans Helmreich ging mit Mitarbeitenden aus allen Bereichen (vom Direktor über die Zoopädagogin bis hin zur Tierpflegerin) ins Gespräch und konfrontierte sie auch mit den Argumenten der Zoo-Gegner. Jeder Zoo wird mit einem Steckbrief – Gründungsjahr, Größe und Tierbestand in Zahlen, unterstützte Artenschutzprojekte, Anlagecharakter und mehr – vorgestellt.

Der Augsburger Zoo – 1937 gegründet

24 Seiten widmen sich dem Augsburger Zoo. Der 1937 gegründete, heute 30 Fußballfelder-große Zoo (22 Hektar) wird geschichtlich kurz vorgestellt, ein Kapitel verwebt das Portrait von Direktorin Barbara Jantschke (👁️ siehe Bild unten links), der derzeit einzigen Zoo-Chefin in Bayern, mit einem Portrait des Zoos selbst. Mit der veganen Tierpflegerin Katrin Werner geht es durch das Kattaland des Augsburger Zoos. Wie der schwäbische Zoo Artenschutz vor Ort, also in den Heimatländern der Tiere, fördert, wird anhand des von Marcel Stawinoga gegründeten Plumporis e.V. vorgestellt.

In Artenschutz daheim, also in der Stadt des Zoos, engagiert sich der Tiergarten zum Beispiel mit einem Tag der Artenvielfalt. Weitere Portraits stellen den Zoopädagogen Maximilian Fuchs (👁️ siehe Bild oben rechts) vom Umweltbildungszentrum im Zoo und dessen Arbeit vor sowie Helmut Schuler, Gründungssmitglied und Vorsitzender des mehr als 1.300 Mitglieder zählenden Freundeskreis des Augsburger Zoos.

Für alle fünf Zoos – Hof, Nürnberg, Straubing, Augsburg und München – ergibt sich im Buch ein profunder Einblick in das Innenleben der bayerischen Zoos und ihre Aufgaben heute zum Schutz der Natur und der Artenvielfalt. Der bilderreiche Band lässt das nicht unumstrittene Phänomen Zoo aus anderer Perspektive ganz neu zu entdecken. ⟴ pm · auxlit

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Der Buchautor: HANS HELMREICH

Autor und Journalist, war langjähriger Redaktionsleiter beim Bayerischen Rundfunk. Er kennt Wildtiere nicht nur von Zoobesuchen, sondern auch von vielen Reisen ins südliche Afrika.


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