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8. Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2024

»Kontrapunkt« lautet das Kernthema der Ausschreibung des Lyrikers und Preisgebers Ulrich Grasnick. Einsendeschluss ist der 1. März 2024.

In diesem Jahr startet der in Berlin lebende Lyriker und Preisgeber Ulrich Grasnick mit einem Online-Gedichtwettbewerb, gerichtet an deutschsprachige Autorinnen und Autoren ab dem 16. Lebensjahr. Es werden zwei Preise vergeben: Neben einer Urkunde erhalten die Preisträger und/oder Preisträgerinnen ein antiquarisch wertvolles Buch. Die Anthologie zum Lyrikwettbewerb mit ca. 100 Gedichten, herausgegeben von Almut Armélin und Ulrich Grasnick im Berliner Quintus-Verlag, erscheint zeitnah. Ulrich Grasnick, er war Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR und gehört seit 1990 dem Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (ver.de VS Berlin) an, lobt den Preis seit 2017 aus.

Ulrich Grasnick erweitert das Thema der Ausschreibung, »Kontrapunkt«, mit folgendem seinem Werk entnommenen Motto: »Wie ohne Zweifel kommen, da wir Brücken stürzen sahen, über die wir eben gingen?« Hierzu, so Grasnick, gilt es den eigenen dichterischen Standpunkt zu finden: »Ob Anfangs-, Anlauf-, Bezugs-, Halte-, Kipp-, Zeit- oder Schlusspunkt – einen Standpunkt nehmen wir fast überall ein. Der springende Punkt dabei: Zu allem gibt es, alles ist Kontrapunkt. Sucht ihn, folgt ihm, streitet mit ihm, geht auf Kontra, setzt einen Punkt oder lasst offen. Seid im Sinne lyrischer Prinzipien punktgenau. Dabei darf Raum sein für Erinnerung und Ahnung, für Träume oder Erleben, für Schmerzliches, aber auch für jenen Funken einer Begegnung, der in ein Bündnis münden kann – ganz wie in der Musik mit Blick auf gegenläufige Stimmen: kontrapunktisch meint gleichberechtigt, auf Augenhöhe.«

Alle Details zum Verfahren, zur Jury und zur Preisvergabe in Berlin sind auf der Webseite von Ulrich Grasnick zu finden.

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