ᵗʳⁱᵖ ᵗᵒ ˡⁱᵗ ➳ 𝕀𝕟𝕘𝕠𝕝𝕤𝕥ä𝕕𝕥𝕖𝕣 𝕃𝕚𝕥𝕖𝕣𝕒𝕥𝕦𝕣𝕥𝕒𝕘𝕖 • Lesung und Gespräch mit Christina Clemm & Claudia Schumacher
Veranstaltungsort
Blauer Salon im Theaterrestaurant »Backstage« • Ingolstadt
Schlosslände 1 | 85049 Ingolstadt
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Wann?
Veranstaltungsdetails
ᵗʳⁱᵖ ᵗᵒ ˡⁱᵗ ➳ 𝕀𝕟𝕘𝕠𝕝𝕤𝕥ä𝕕𝕥𝕖𝕣 𝕃𝕚𝕥𝕖𝕣𝕒𝕥𝕦𝕣𝕥𝕒𝕘𝕖 • Lesung und Gespräch mit Christina Clemm & Claudia Schumacher
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ᵗʳⁱᵖ ᵗᵒ ˡⁱᵗ ➳ 𝕀𝕟𝕘𝕠𝕝𝕤𝕥ä𝕕𝕥𝕖𝕣 𝕃𝕚𝕥𝕖𝕣𝕒𝕥𝕦𝕣𝕥𝕒𝕘𝕖 • Lesung und Gespräch mit Christina Clemm & Claudia Schumacher

Festival im Festival: Lesung und Gespräch mit Christina Clemm („Gegen Frauenhass“) und Claudia Schumacher („Liebe ist gewaltig“). Moderation: Lena Gorelik.
An diesem Abend werden die Themen Gewalt in Beziehungen und Gewalt an Frauen behandelt. Christina Clemms Arbeit als Rechtsanwältin und ihr Buch „Gegen Frauenhass“ trifft dabei auf Claudia Schumacher, die in ihrem Roman „Liebe ist gewaltig“ den Blick hinter die Fassade einer scheinbar perfekten Familie wirft.
📖 „Gegen Frauenhass“: Lisa M. trifft Mirko im Studium. Sie verlieben sich, streiten kaum. Dann wird sie schwanger, sie ziehen zu seiner Mutter, haben bald drei Kinder. Eine Familie wie im Bilderbuch, wäre da nicht seine Wut. Anfangs muss Lisa die Hämatome noch verstecken, mit der Zeit wird er zielsicherer. Sie versucht zu fliehen, doch vergeblich.
Die Autorin: Christina Clemm, geboren 1967, ist Rechtsanwältin für Straf-und Familienrecht in Berlin. Seit fast dreißig Jahren vertritt sie Opfer geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt. 2020 erschien ihr Buch „Akteneinsicht – Geschichten von Frauen und Gewalt“, zuletzt ihre Streitschrift Gegen Frauenhass bei Hanser Berlin (2023).
📖 „Liebe ist gewaltig“: Juli wächst in einer Vorzeigefamilie auf: Die Eltern sind Rechtsanwälte, sie ist Klassenbeste. Doch in der Kleinstadtvilla herrscht das Grauen. Der Vater drillt die Kinder auf Leistung, prügelt sie und seine Frau. Juli wird älter, fordert ein Ende der Gewalt, deren Realität von der Mutter vehement abgestritten wird. Einzig ihre Geschwister und eine Maus geben Halt. Doch wie kann man sich befreien, wenn man weder den Eltern noch den eigenen Erinnerungen traut? Die Befreiung gerät zum Feldzug – gegen die Eltern und das eigene Ich. Drei Jahrzehnte folgen wir Juli, die mit aller Macht versucht, die Deutungshoheit über ihr Leben zu erlangen. Ein eindringlicher Roman über Verletzungen und eine mögliche Heilung, voller Originalität und Wärme.
Die Autorin: Claudia Schumacher, 1986 in Tübingen geboren, wuchs im Stuttgarter Speckgürtel auf, studierte in Berlin und lebte einige Jahre in Zürich. Sie arbeitete als Journalistin, unter anderem für die „NZZ am Sonntag“ und für „DIE ZEIT“. Heute lebt sie als Schriftstellerin in Hamburg. Ihr Debütroman „Liebe ist gewaltig“, der für den aspekte-Literaturpreis sowie den Newcomer-Preis des Harbour Front Literaturfestivals nominiert war, wurde im Rahmen der Hamburger Literaturpreise als „Buch des Jahres“ 2022 und mit dem Literaturstipendium 2023 des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet.
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