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Krieg und Frieden – 2000 Jahre Machtspiele

LESUNG + GESPRÄCH | BUCH-VERLOSUNG ★ Der in Augsburg wohnende Kulturhistoriker Eduard Wiecha liest aus seinem neuen Zweibänder »Das Alte Europa zwischen Krieg und Frieden«: Es werde Friede… – aber wie? Europäische Friedensbemühungen früherer Jahrhunderte und ihre heutige Aktualität. auxlitera verlost 3 x den Doppelband.

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Sein Buch ist im deutschsprachigen Raum wohl die erste Gesamtdarstellung zur abendlädischen Kulturgeschichte auf der Grundlage der Forschung des letzten Vierteljahrhunderts – und richtet sich nur an Spezialisten: Der in Augsburg lebende und in München unterrichtende Hochschullehrer Prof. Dr. Eduard Wiecha stellt am Donnerstag, 26. März (19 Uhr) sein zweibändiges Werk 📖 Das Alte Europa zwischen Krieg und Frieden. 2000 Jahre Machtspiele – von Caesar bis Napoleon [Ergon-Verlag] vor. Die Lesung mit anschließendem Gespräch findet statt im Annahof Augsburg (Hollbau, Ernst-Troeltsch-Raum im EG). Der Eintritt ist frei.

Wiecha zeigt in seinen Bänden, wie und warum der Friede zwischen Mittelalter und Französischer Revolution den Herrschenden stets nur als Verschnaufpause vor neuen Gewaltaktionen gedient hat. Er stellt markante Friedensinitiativen und -schlüsse wie den Gottesfrieden im 12. Jh., den Landfrieden im 13.-15. Jh., den Westfälischen Frieden von 1648, dazu Kants Aufruf zum Ewigen Frieden von 1795 heraus.

Und er fragt nach ihrem bis heute uneingelösten Potenzial. Frieden auf Dauer bleibt eine konkrete Utopie, die es (gerade auch im kirchlichen Kontext) am Leben zu erhalten gilt. Im anschließenden Gespräch mit und zwischen den Teilnehmenden knüpfen wir daran Erfahrungen und Gedanken angesichts heutiger Kriege und Kriegsgefahren in Europa an.

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Erhältlich (auch einzeln) als:
📖 Buch
🖥️ eBook | pdf

Ergon, 2025
Softcover
Band I: 316 Seiten
Band II: 352 Seiten

Preis: jeweils 49 €
Vergünstigtes 2-Bände-Paket für 84 €

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Wiechas Werk verbindet auf der Basis des heutigen Forschungsstandes politische mit kultureller Geschichte zu einem spannenden Bilderbogen. Dichte Erzählpassagen und kritisch-klare Analysen im Lichte unseres Gegenwartsbewusstseins fördern historisches Verstehen. Wiecha verband die vorbereitenden Recherchen und Arbeiten an den Bänden mit Reisen und Aufenthalten im europäischen Ausland; dabei weilte er ein ganzes Jahrzehnt in Frankreich und Belgien. Seine Recherchen fanden in wissenschaftlichen und regionalen Bibliotheken in u.a. Oxford, Dublin, Nizza, Paris und Toulouse statt. pm • auxlit

2000 Jahre Machtspiele – die zwei Bände im Detail:


BAND I: Von der Antike bis zur Renaissance
Wie funktionieren kollektive (früh-)staatliche Lebensformen in Europa? Wie formiert sich das christliche Abendland? Der Band führt in einem lebendigen Panorama Existenzbedingungen, Machtkomplexe und kooperierend-rivalisierende Interaktionen von Großgruppierungen zusammen: der Gallier und Germanen im römischen Imperium; des Reiches der Karolinger zwischen Atlantik und Elbe, Nordsee und Pyrenäen; der französischen Monarchie und des Römisch-Deutschen Reiches; des parlamentarisch gezähmten englischen Königtums; der urbanen Gemeinwesen Italiens. Zwischen Kriegs- und Friedensphasen, gemeinwesen-orientierter Aufbauleistung und machtbesessener Destruktion zeichnen sich Umrisse der europäischen Kulturlandschaft ab, die das Mittelalter überdauern.


BAND II: Von der Reformation zur Revolution
Dieser Band setzt die Erkundungen zum Konglomerat Politik-geleiteter Kultur in Europa fort. In plastisch-bewegten Tableaus und klaren Analysen greifen ineinander: Spielarten der Reformation und Konfessionalisierung; „nationale“ Glaubenskriege und europäischer Dreißigjähriger Krieg; das Habsburger Reichs-Gebilde; die „absolute“ französische Monarchie samt Hofkultur und Expansionsdrang; das niederländische und das schweizerische Republik-Experiment; das englisch-parlamentarische Modell von Königtum und liberaler Aufklärung; veritable Revolutionen in Nordamerika und Frankreich. Nach 1800 kehren die alten Mächte in Europa zurück und leiten den nationalistischen Strudel des 19. Jahrhunderts ein.

Foto: privat

EDUARD A. WIECHA. Seit 1992 Professur für französische Sprache, sowie Kultur- und Länderstudien des französischsprachigen Raums. Studium der Romanistik, Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften an den Universitäten Würzburg, Marburg/Lahn und Dijon (Frankreich). Erstes und Zweites Staatsexamen; Gymnasiallehrer in Bayern.

Mehrjährige Dozententätigkeit (f. Deutsche Sprache und Landeskunde)an der Universität Nizza, dabei Leitung einer interuniversitären Forschungsgruppe zur hochschulspezifischen Fremdsprachendidaktik. Mehrjährige Lehrtätigkeit (Deutsch und Französisch) an der Europäischen Schule Brüssel I (einer EU-Einrichtung); dort Fachkoordination und schulübergreifende Gremienarbeit.

Zahlreiche literatur- und kulturwissenschaftliche, sprachdidaktische und journalistische Publikationen im In- und Ausland. Vortragstätigkeit und Engagement bei der Fortbildung von Fremdsprachenlehrern. An der FH München maßgebl. Mitwirkung bei der Konzeption des gemeinsamen Lehrprogramms der romanischen Sprachen. Aufbau einer Zusatzqualifikation European Studies

Profil und wissenschaftlicher Kontakt auf der Homepage der FH München


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