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Josef K.’s Seinsfiction

Mit dem Gastspiel »Josef K.« und einer Science Fiction Lesung präsentiert das Brechtfestival nach 2024 zum zweiten Mal starke künstlerische Handschriften sowohl aus der Türkei als auch aus China. Im Überblick: das Programm zur zweiten Woche des Brechtfestivals 2025. ★ mit Videos

Josef K. weiß nicht, wie ihm geschieht, als er an seinem 30. Geburtstag mit der bestellten Pizza einen Haftbefehl mitgeliefert bekommt. K. ist sich keines Fehltritts bewusst. Was wird ihm vorgeworfen und wie soll er sich entlasten? Tom Basdens düster-humorvolle Bühnenadaption des Kafka-Romans Der Prozess, das Schauspiel Josef K, ist beim Brechtfestival am Samstag, 1. März, um 18 Uhr ist im martini-Park zu sehen. Das Stück katapultiert dessen Protagonisten Josef K. ins 21. Jahrhundert. Sein Endgegner dort ist ein gesichtsloses Rechtssystem dessen Unberechenbarkeit den persönlichen Kampf um die Freiheit zu einem absurden Unterfangen werden lässt.

Mit dem Gastspiel präsentiert das Brechtfestival nach 2024 zum zweiten Mal eine starke künstlerische Handschrift aus der Türkei. Die Inszenierung von Serdar Biliş ist am DasDas Theater entstanden, einer der ersten Adressen für engagierte und zeitkritische Darstellende Kunst in Istanbul. Das Stück wird in Augsburg in türkischer Sprache mit deutschen Übertiteln gezeigt.
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Ausschnitte aus »Josef K.« • Video: DasDas Theater, Brechtfestival

Sehnsucht Mars • Science Fiction Lesung unter der Sternenkuppel

Inwiefern bietet Science-Fiction die Möglichkeit, die Gegenwart zu reflektieren? Und inwiefern die Vergangenheit? Diese Fragen will beim Brechtfestival am Donnerstag, 27. Februar, die Science Fiction Lesung Sehnsucht Mars (19 Uhr, S-Planetarium), beleuchten. Die neue Ausgabe des deutsch-chinesischen Science-Fiction-Magazins Kapsel präsentiert die Kurzgeschichte Zhurong auf dem Mars von Regina Kanyu Wang, in der eine KI auf dem Roten Planeten auf Sinnsuche geht. Emma Braslavsky sucht in ihrem Buch Erdling hingegen nach der entführten Sahra Wagenknecht – und wird auf dem Mars fündig.

In Gespräch und Lesung werden Regina Kanyu Wangs Übersetzer Felix Meyer zu Venne und Emma Braslavsky ihre Werke vorstellen und miteinander ins Gespräch kommen: Warum brauchen wir gerade heute fantastische Geschichten? Welche Freiheiten und Einschränkungen bietet das Genre? Und warum ist der Mars ein menschlicher Sehnsuchtsort? Das Planetarium sorgt mit Bildern aus seinem Repertoire für die passende Kulisse. Felix Meyer zu Venne (Sinologe und Mitherausgeber der Kapsel) vertritt die aus persönlichen Gründen verhinderte Autorin Regina Kanyu Wang, es liest Natalie Hünig, Moderation: Tim Holland (Literaturvermittler). Sarah Käsmayr (MaroVerlag) konzeptionierte die Veranstaltung.
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WEITERLESEN: Moderator Tim Holland zu Gast in auxliteras Fragebogenreihe »auxlese«: »Ich glaube an Literatur als soziale Praxis«


Das Programm der 2. Festivalwoche:

HIER geht’s zum gesamten detaillierten Festivalprogramm

Am MONTAG, 24. FEBRUAR , läuft weiter die Ausstellung Kinder haben Rechte (10 bis 19 Uhr, Stadtbücherei Augsburg). Am DIENSTAG, 25. FEBRUAR ebenfalls, am selben Tag sind dann abends nochmals das Theaterprojekt Importbräute (19 Uhr, Treffpunkt: Ulmer Straße 11) und das Dietmar Dath Stück Deine Arbeit hasst dich, weil sie dich nicht braucht (19.30 Uhr, Brechtbühne im Gaswerk) zu sehen.

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Der MITTWOCH, 26. FEBRUAR , lädt für jeweils 18 und 20 Uhr zur LichtMESS, zu einem Rituellen Rave im Alten Stadtbad. Um 19.30 Uhr zeigt das Staatstheater Augsburg im martini-Park Brechts Mutter Courage. Nochmals sind Importbräute (19 Uhr) und die Ausstellung (10 bis 19 Uhr) zu sehen.

Die Science Fiction Lesung – Sehnsucht Mars. Aktuelle Science-Fiction aus Deutschland und China – findet am DONNERSTAG, 27. FEBRUAR , im Planetarium (19 Uhr) statt ( mehr dazu oben im Artikel). Die Ausstellung Kinder haben Rechte lädt wieder in die Stadtbücherei (10 bis 19 Uhr), der LichtMESSRave zwei Mal ins Stadtbad (18 und 20 Uhr).

Am FREITAG, 28. FEBRUAR , wird nach der Ausstellung (10 bis 19 Uhr) der große Tanzmarathon mit der Eröffnungsshow in Brechts Kraftclub gestartet (19.30 bis 22 Uhr). Dann folgen ebendort die erste Tanzmarathon-Sektionen: Teke (22 Uhr bis 23.30 Uhr), gefolgt von der Tanz-Karaoke Performance copy&dance (23.30 bis 1 Uhr) und die die Nacht auf Samstag überbrückende Rollerdisko (1 bis 7 Uhr).

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Der SAMSTAG, 1. MÄRZ , steht ganz im Zeichen des Tanzmarathons in Brechts Kraftclub: Rollerdisko (1 bis 7 Uhr), Kocherlball (7 bis 8.30 Uhr), Kididance (10.30 bis 12.30 Uhr), Bagye (14 bis 15.30 Uhr), Tango Argentino (15.30 bis 17 Uhr), Lindy Hop (17 bis 18.30 Uhr). Zavrslama (18.30 bis 20 Uhr), Die Große Halbzeitshow mit Livemusik (20 bis 22 Uhr), Sirtos (22 bis 22.30 Uhr) und Afro Amapiano (23.30 bis 1 Uhr). Aber es wird nicht nur getanzt: In der Stadtbücherei läuft weiter die Ausstellung Kinder haben Rechte (10 bis 15 Uhr) und um 16 Uhr findet auf der Brechtbühne die Politkunst-Aktion Volksentscheid der Lebewesen statt. Um 18 Uhr ist im martini-Park das Schauspiel Josef K (18 Uhr) zu sehen ( siehe mehr dazu oben im Artikel). Der Festivalsamstag endet in Brechts Kraftclub in der Nacht auf Sonntag (1 bis 7 Uhr) mit der City Club Night Stop Making Sense. ⟴ pm • auxlit

WEITERLESEN: Julian Warner zu Gast in auxliteras Fragebogenreihe »Speak & Spell«: »Sprache vermag es, die Verhältnisse zum Tanzen zu bringen. Aber sie verändert sie nicht.«

WEITERLESEN: Tim Holland zu Gast in auxliteras Fragebogenreihe »auxlese«: »Ich glaube an Literatur als soziale Praxis«

WEITERLESEN: Leitung für Brechtfestival 2026 – 2028 steht fest

WEITERLESEN: Tagung 2025 »Brecht ohne Garantien«

WEITERLESEN: Gespräch mit dem Brechtbot

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