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Von gebrochenen Schäften und Elefantenrüsseln

Der Sprach- und Literaturhistoriker Dr. Klaus Vogelgsang (Uni Augsburg) referiert in Schwabmünchen über die Schriftfamilie »Fraktur«. Ein Vortrag mit praktischer Leseübung im Rahmen der Ausstellung »Aus Wort mach‘ Kunst«.

Von gebrochenen Schäften und Elefantenrüsseln. Schreiben und Drucken vor, mit und nach Leonhard Wagner und der Frakturschrift lautet der spannende Titel des Vortrags von Dr. Klaus Vogelgsang. Der Sprach- und Literaturhistoriker (Universität Augsburg) referiert am Samstag, 22. Februar (16.30 Uhr) im MuGS (Museum und Galerie der Stadt Schwabmünchen • Holzheystraße 12, Schwabmünchen Wo ist das?) über die Schriftfamilie Fraktur – in unseren Breitengraden fand sie jahrhunderte lang als deutsche Schrift Verwendung. Versucht wird eine kulturgeschichtliche Einordnung der regionalen Beiträge zur Entwicklung von Schrift und Schriftlichkeit in Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit.

Eingebunden sind gemeinsame Lese-Übungen verschiedener Schriftproben von der Stauferzeit bis zum Barock: Die Teilnehmenden sind eingeladen, sich aktiv an den Übungen zu beteiligen und so einen persönlichen Zugang zu diesem Teil unseres kulturellen Erbes zu finden.

Der Vortrag findet begleitend statt zur noch bis 27. April zu sehenden, aktuellen Schwabmünchner Sonderausstellung Aus Wort mach’ Kunst, die sich mit Schriftkunst im Allgemeinen befasst und dabei regionalhistorische mit künstlerisch-modernen Schwerpunkten verbindet. Durch die Thematisierung des Schwabmünchner Kalligrafen Leonhard Wagner und der Druckerei Oberländer, die vor allem in der NS-Zeit agierte, ergibt sich das große Exkurs-Thema der Bewertung der Frakturschrift vom späten Mittelalter bis heute.

Der Eintritt ist kostenlos, Spenden erwünscht. ⟴ pm • auxlit

Foto: Universität Augsburg

Dr. KLAUS VOGELGSANG
Akademischer Oberrat (LfbA)

Geboren 23.8.1972, verheiratet, drei Kinder. 1992-1998 Studium der Germanistik, Kath. Theologie und Klassischen Philologie (Latein), Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, Promotion bei Johannes Janota im Juli 2004.

Beschäftigt am Lehrstuhl für Deutsche Sprache und Literatur des Mittelalters der Universität Augsburg seit 1998 (schon vorher ab 1993 als Tutor und student. Hilfskraft bei Helmut Graser und Christoph Roth, auch am Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft bei Hans Wellmann): als Wiss. Mitarbeiter und Assistent bei Johannes Janota, dann bei Freimut Löser (bis 2006), in der Nachfolge von Helmut Graser als Lehrkraft für besondere Aufgaben im Angestelltenverhältnis (bis 2007), als Akad. Rat (bis 2011) und aktuell als Akad. Oberrat.

Gastdozenturen und Gastaufenthalte am Queen-Mary-and-Westfield-College der University of London, an der University of Pittsburgh (USA), an der Universidad de Sevilla und an der Karl-Franzens-Universität Graz. ~ Universität Augsburg

www.uni-augsburg.de

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