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Kant, ein schwieriger Bekannter.

Michael Lichtwarck-Aschoffs neues Buch wirft einen Blick auf den Philosophen Immanuel Kant: eine Wissenschaftsbiografie und historischer Roman zugleich. Am 6. Mai liest der Stadtbergener Autor im Landratsamt Augsburg.

Vernunft, Moral, Kategorischer Imperativ – damit verbinden wir heute den großen Philosophen im 17. Jahrhundert. Doch wenige wissen, dass Kant auch ganz anderen Seiten hatte, die sich in diesem literarischen Sachbuch in der Geschichte der Freundschaft Kants zu seinem Perückenmacher offenbaren. Der Stadtbergener Autor und Mediziner Prof. Dr. Michael Lichtwarck-Aschoff, der 2022 den dritten Preis beim Schwäbischen Literaturpreis erhielt, nimmt sich in seinem neuen Buch Der Perückenmacher von Königsberg (S. Hirzel Verlag) 📚 🛒 Anzeige eine weitere außergewöhnliche Epoche der Wissenschaftsgeschichte vor. Am Montag, 6. Mai (19.30 Uhr), liest der Autor, der auch schon Gast bei auxliteras Literarischem Questionnaire »auxlese« war, im Großen Sitzungssaal im Landratsamt Augsburg. Der Eintritt ist frei.

Inhalt des Buchs: Ein Schwarm der Königsberger Damenwelt sei Kant gewesen, wird erzählt. Wie man sich seine Geistesriesen, seine Abendlandsleuchten halt so zurechtfrisiert. Wobei Kant seinerzeit für die Frisur einen hugenottischen Perückenmacher beschäftigte. Von dem nicht viel bekannt ist. Außer, dass er Perücken gerne abgeschafft und durch den „Fassong“-Schnitt ersetzt hätte. Und dass er sich bemühte, der Aufklärungsidee praktisch nachzukommen. Mit seinen Sentenzen gezielt angesprochen aber wurden vom Großphilosophen immer nur die aufklärungsbewegten Herrschaften Europas, nie die Menschen Afrikas, deren andere Hautfarbe für Kant allein schon bewies, dass sie von sich aus keine höhere Zivilisationsstufe mehr erreichen könnten. Aber so richtig in Konflikt gerieten er und Kant erst wegen Esther, der gefälligen und verführerischen Dienstmagd …

Zum 300. Geburtstag Kants eine Wissenschaftsbiografie, die sich liest wie ein historischer Roman – fesselnd und emotional. Und nicht bloß eine Biografie Kants: In Michael Lichtwarck-Aschoffs faktenbasierten Erzählung zeigt sich der Philosoph von einer ungewohnten Seite. Kann man Kant Rassismus vorwerfen? Jetzt das Buch lesen und selbst entscheiden. Ein wichtiges Buch über Aufklärung und Kolonialgeschichte.

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Foto: Mirko Markic

MICHAEL LICHTWARCK-ASCHOFF

Michael Lichtwarck-Aschoff hat viele Jahre als Intensivmediziner in Augsburg gearbeitet sowie in München, Basel, Freiburg und Uppsala geforscht und als außerplanmäßiger Professor für Anästhesiologie und Intensivmedizin gelehrt. Der Autor lebt in Stadtbergen.


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