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Im Mundexil: »Exiled for my mouth«

Die ugandische Schriftstellerin und Aktivistin Dr. Stella Nyanzi ist in Augsburg im Café Tür an Tür zu Gast.

Die ugandische Schriftstellerin und Aktivistin Dr. Stella Nyanzi ist am Sonntag, 27. September (11 Uhr), zu Gast im Café Tür an Tür in Augsburg. Ihre Gedichte handeln unter anderem von queerem Leben in Ostafrika, Kindersoldat*innen, White Saviourism und ihrem unfreiwilligen Exil – und erzählen von Mut, Freiheit und der Kraft der Sprache. Die Lesung findet auf Englisch und Deutsch statt, der Eintritt ist frei. für Fragen, die drängen, verstören und faszinieren – und macht sie visuell und sinnlich erfahrbar.

STELLA NYANZI geboren 1974 in Jinja, Uganda, ist Genderforscherin, medizinische Anthropologin, Feministin und Politaktivistin. Sie wurde an der London School of Hygiene and Tropical Medicine promoviert. Derzeit ist sie Stipendiatin des Writers-in Exile-Programms des PEN Deutschland in München sowie Fellow des Center of Ethics and Writing des Bard College/Artists-at-Risk-Connection des PEN Amerika. In ihrem Heimatland wurde sie zweimal in einem Hochsicherheitsgefängnis inhaftiert, weil sie in ihren Gedichten das ugandische Präsidentenpaar beleidigt hat, das seit 30 Jahren an der Macht ist. Ihr erster Gedichtband No Roses from My Mouth: Poems from Prison wurde 2020 mit dem Oxfam Novib/PEN Award für Meinungsfreiheit ausgezeichnet.. ⟴  pm • auxlit


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