LESUNG mit TALK | BUCH-VERLOSUNG ★ Vom Gefühl, nicht dazu zu gehören: Miriam Davoudvandi (Podcast »Danke, gut«) erzählt in ihrem Buch davon. Im Rahmen des Augsburger Friedensfests *26 ist sie zu einer Lesung mit Gespräch in Augsburg zu Gast. ➽ auxlitera verlost 3 x Davoudvandis SPIEGEL-Bestseller »Das können wir uns nicht leisten«.
Die Autorin und Journalistin Miriam Davoudvandi erzählt in ihrem Buch 🛒 Das können wir uns nicht leisten [btb] von Scham, Anpassung und dem Gefühl, nicht dazuzugehören. Ihre persönlichen Erfahrungen – vom Aufwachsen in prekären Verhältnissen bis zum sozialen Aufstieg – verbinden sich mit einer präzisen Analyse von Klassismus und sozialer Ungleichheit. Davoudvandi zeigt, wie stark soziale Herkunft und (fehlende) soziale Sicherheit Lebenswege prägen: in Beziehungen und Freundschaften, im Studium, im Umgang mit Geld. Materielle Unsicherheit wirkt dabei nicht nur ökonomisch, sondern hinterlässt auch emotionale Spuren, etwa in Form von Angst, Anpassungsdruck oder dem Gefühl, sich keinen Fehler leisten zu dürfen.
In der Reihe Denkraum liest Davoudvandi in Augsburg am Mittwoch, 5. August (19 Uhr, Jazzclub Augsburg ➠ TICKETS Anzeige) aus ihrem Buch. In der Veranstaltung im Rahmen des ➽ Augsburger Friedensfestes 2026 spricht die Autorin über oft unsichtbare Mechanismen sozialer Ausgrenzung sowie über die Bedeutung von sozialer Sicherheit für gesellschaftliche Teilhabe und persönlicher Freiheit. Im Anschluss lädt das von Samira Eissa moderierte Format dazu ein, eigene Fragen einzubringen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Tickets für die Veranstaltung haben eine soziale Preisgestaltung: Die Besucher bezahlen, soviel sie jeweils können und möchten, die Preisstaffelung geht von 3 € über 10 € bis 15 €. auxlitera verlost 3 x Davoudvandis Buch 🛒 Das können wir uns nicht leisten [btb] ➽ siehe gelbe Box unten!
auxlitera verlost 3 x das Buch DAS KÖNNEN WIR UNS NICHT LEISTEN von Miriam Davoudvandi
Mitmachen: E-Mail bis Sonntag, 16. August 2026 mit Betreff »Nicht leisten« an ➽ redaktion@auxlitera.de
Ihre Adresse wird nach 16.8.2026 nicht mehr gespeichert. Ihre E-Mail wird nicht an Dritte weitergegeben und Sie erhalten keine Werbemails von uns. ► Die Teilnahme am Gewinnspiel über automatisierte Verfahren (Gewinnspielclubs oder Gewinnspielserviceanbieter) ist ausgeschlossen.
MIRIAM DAVOUDVANDI ist freie Journalistin, Moderatorin und Autorin, wurde mehrfach ausgezeichnet und ist Host des WDR-Podcasts »Danke, gut«, in dem sie mit Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen, über psychische Gesundheit spricht. Sie wurde 1992 in Bukarest als Tochter einer Rumänin und eines Iraners geboren und wuchs in einer Kleinstadt in Süddeutschland auf.d eines Iraners geboren und wuchs in einer Kleinstadt in Süddeutschland auf. Ihre journalistische Laufbahn begann sie mit Texten über Rap. Später war sie Chefredakteurin eines Hip-Hop-Magazins. Heute erscheinen ihre Beiträge über Popkultur, Politik und Psyche u.a. im Spiegel und der Zeit. Außerdem hat sie Texte fürs Theater (It’s Britney, Bitch!, Berliner Ensemble) verfasst. In der Bestseller-Anthologie Unlearn Patriarchy II erschien ihr Text Unlearn Mental Health.
SAMIRA EISSA, die Moderatorin der Veranstaltung, ist selbständige Bildungsreferentin und gibt Workshops zu (Anti-)Rassismus und (Post-)Kolonialismus. Sie begleitet Jugend- und Erwachsenengruppen in den unterschiedlichsten Settings und erarbeitet in verschiedenen Kollektiven Empowerment-Strukturen..
Noch mehr zum Buch:
»Dieses Buch ist für alle, die in Victory-Schuhen statt Nikes rumgelaufen sind. Für alle, die sich geschämt haben, Freunde nach Hause einzuladen. Für alle, deren einzige Freizeitgestaltung Fußball oder die Glotze war, weil für alles andere kein Geld da war. Für alle, die mehr als einmal gehört haben: Das können wir uns nicht leisten.«
Um Jungs machte sie lange einen Bogen, denn Miriam Davoudvandi wusste, jeder Typ muss irgendwann ihre Wohnung von innen sehen: im schäbigen Sozialbau inmitten von Einfamilienhäusern, die vollgestellten Zimmer, das abgenutzte Bad. Die Scham, nichts bieten zu können und nicht dazuzugehören, prägte Miriam Davoudvandi spätestens seit ihrer Einschulung – und sie ist bis heute ein Teil von ihr.
Inzwischen ist sie sozial aufgestiegen und verdient mehr, als ihre Eltern es je taten. Ihr Fazit: Geld macht sogar sehr glücklich. Aber zu welchem Preis? Und welche Spuren haben ihre Erfahrungen hinterlassen? Ehrlich und berührend erzählt Miriam Davoudvandi, was es bedeutet, in Deutschland arm zu sein. Dabei blickt sie nicht nur auf die offensichtlichen Schauplätze von Armut, sondern auch auf Aspekte wie Dating, Freundschaften, Familiengründung und Psyche, auf die Bedeutung des Fernsehers und das Leben als erste Studierende der Familie. Und zeigt, warum Arme sogar beim Sterben benachteiligt sind.
Armut lässt sich vielleicht bemessen. Zahlen helfen jedoch nicht zu verstehen, wie sich Armut anfühlt und was sie langfristig mit Menschen macht. Umso wichtiger ist es, Miriam Davoudvandis Geschichte zu hören. Sie spricht auch für all jene, die bisher keine Stimme hatten. ⟴ pm • auxlit
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