MÜNCHEN-TIPP ★ Der aus Augsburg stammende Lyriker Fedor Pellmann liest zusammen mit dem Dichter Ulrich Koch und dem Lyriker und Schriftsteller Thomas Kunst im Münchner Lyrikkabinett. Ein hochkarätiges Trio, das am Freitag, 26. Juni, drei spannende lyrische Welten aus München, Hamburg und Leipzig zusammenführt.
Weil es dem in München lebenden (und bei Augsburg aufgewachsenen) Dichter Fedor Pellmann diesen Sommer für Jahre nach Argentinien zieht, veranstaltet das Signaturen-Magazin als Gast im Lyrik Kabinett München (➳ Amalienstraße 83, 80799 München-Maxvorstadt) am Freitag, 26. Juni 2026, um 19 Uhr eine Abschiedslesung für ihn, an der auch seine beiden Dichterfreunde Ulrich Koch und Thomas Kunst teilnehmen werden. Das Motto des Abends lautet Fehler und Fjorde und kündigt damit zugleich den Titel des zweiten Lyrikbandes Fedor Pellmanns bei Jung und Jung an. Es moderiert Elvira Steppacher.
Die drei sagen: »Gute, notwendige Gedichte erzeugen Dreck, Schönheit und Gespenster. Die Gespenster gilt es, ziehen zu lassen, den Dreck zu vernachlässigen und die Schönheit impertinent zu hinterfragen. Koch, Kunst und Pellmann haben sich gefunden, sind die Musketiere der Königin, haben Grillbesteck, Frauen und Pferde. Ihre Gedichte sind sachlich musikalisch, metaphorisch fragil und trotzig verspielt.«
ULRICH KOCH lebt in Hamburg. Sein lyrisches Werk erscheint im Jung und Jung Verlag. Zuletzt: Letzte Hilfe Kurs (2024). Demnächst: Am Ende reisen wir früher zurück (Oktober 2026).
THOMAS KUNST wurde 1965 in Stralsund geboren, arbeitet in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig seit 1987, lebt mit Frau … einer Katze und drei Ziegen auf dem Lande … schreibt Gedichte und Romane, zuletzt Wü (2024) und Masleboi (2026), beide Suhrkamp.
FEDOR PELLMANN, aufgewachsen auf dem Augsburger Land, bis jetzt als Lehrer in Bayern und Buenos Aires tätig gewesen, mit einer Promotion über die Parallelen von Tango und Literatur, hat – nach seinem Debütband Außengrenzen. Gedichte aus den letzten Jahren, (Stuttgart/Córdoba 2022) – Nur noch den Abend erreichen (2024) bei Jung und Jung veröffentlicht, wo auch der Folgeband Fehler und Fjorde erscheinen soll.
ELVIRA STEPPACHER schreibt Lyrik, Romane und Essays. Zuvor arbeitete die promovierte Literaturwissenschaftlerin u.a. als Medienmanagerin. Von ihr erschienen 2024 der Roman Blöße (Braumüller Verlag) und Einst werden wir Endlinge sein (ELIF Verlag). 2025 war sie Schreibresidentin der Monacensia. ⟴ pm • auxlit
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