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Tanja Kinkel im Brechthaus

auxlitera präsentiert ★ Das Brechthaus Augsburg startet in sein literarisches Programm 2026. Erfolgsautorin Tanja Kinkel präsentiert ihren neuen Roman, die Augsburger Lyriker Fiebig, Jäcklin und Schmidt ihre Gedichte. Eine Lesung gedenkt dem Augsburger Amateurkabarett »Spiel&Spottverein« und eine Veranstaltung diskutiert die Bedeutung der Beziehung für das Schreiben.

Das ➽ Brechthaus Augsburg startet am 16. Januar sein literarisches Jahresprogramm 2026. Highlight ist die Lesung der Bestseller-Autorin TANJA KINKEL, die am Freitag, 23. Januar (18 bis 20 Uhr), aus ihrem neuen Roman Sieben Jahre [Hoffmann und Campe] lesen wird. Eintritt: 8 Euro, um eine telefonische Anmeldung wird gebeten unter Telefon 0821. 45098231. Das Grußwort spricht Jürgen K. Enninger, Referent für Kultur, Welterbe und Sport, die Einführung hält Prof. Dr. Jürgen Hillesheim, Brecht-Forschungsstätte Augsburg.

Foto: privat

Sieben ist ein atemberaubender Roman über Krieg und Liebe, Macht und Verrat. 1756: Friedrich II. von Preußen steht im Zenit seiner Macht – bis es seiner Erzfeindin Maria Theresia gelingt, das junge Königreich Preußen nahezu vollständig zu isolieren. Der König geht zum Angriff über. Sein Feldzug, der als Siebenjähriger Krieg in die Geschichte eingehen wird, verlangt auch seiner Familie alles ab: Während sein Bruder und Thronfolger Wilhelm unter dem Druck zerbricht, erweist sich der bisher als leichtfüßig verrufene Heinrich als brillanter Stratege, gleichzeitig Friedrichs schärfster Kritiker und wichtigste Stütze, und seine Schwester Amalie schickt sich an, auf unerhörte Weise eigene Wege zu gehen. Im Inferno von Krieg und Familiendrama steht ausgerechnet der rechtelose schwarze Pagen Hannibal an ihrer Seite, der gleichzeitig voller Mut für eine eigene bessere Zukunft kämpft …

Dr. Tanja Kinkel hat Germanistik, Theater- und Kommunikationswissenschaft studiert. Ihre Dissertation schrieb sie über Lion Feuchtwanger. Sie erhielt zahlreiche Kultur – oder Literaturpreise, ist Gastdozentin an Hochschulen und Universitäten im In- und Ausland. Sie ist Präsidentin der Internationalen Feuchtwanger Gesellschaft.

Das weitere Programm im Januar 2026:

Freitag, 16. Januar (20:15 – 22 Uhr):
IN-BEZIEHUNG-SEIN. Lesegespräch mit der Autorin SANDRA HOFFMANN

Die Autorin Sandra Hoffmann diskutiert über die Bedeutung der Beziehung für das Schreiben. Relationalität gilt als ontologische Grundfeste des Menschseins. Anknüpfend an den philosophischen Ansatz Lévinas ist ein Sein ohne Beziehung folglich undenkbar. Dabei impliziert die relationale Verortung des Menschen die Verstrickung in viele unterschiedliche Beziehungsgeflechte: die romantische Paarbeziehung, die Beziehungen innerhalb von Familien, Freundschaften. In der Gegenwart rückt darüber hinaus auch die Beziehung zwischen Mensch und Umwelt in den Fokus. Im gemeinsamen Gespräch mit Sandra Hoffmann gilt es an diesem Abend die Bedeutung der Beziehung für das Schreiben zu diskutieren und die Vielfalt der Beziehungen in den Texten der Autorin zu ergründen.

Eintritt frei. ⚠️ Eine Anmeldung ist erforderlich: lisa.rettinger@uni-a.de oder telefonisch unter 08291 8592552.


Sonntag, 18. Januar (18 bis 20 Uhr):
»JOHANN, HISSEN SIE DIE ROTE FAHNE!« – Rüdiger Schablinski und sein Augsburger Kabarett

Foto: Jutta Eckert

Texte von Rüdiger Schablinski. Lesung mit Eva Maria Keller und Joachim Behm 15 Jahre lang hat das Augsburger Amateurkabarett Spiel&Spottverein seit 1965 in 17 Programmen unerfreuliches Weltgeschehen und regionale Kuriositäten auf seine Weise kommentiert und sich nebenbei in die Augsburger Kulturgeschichte eingeschrieben. Wer das Glück hatte, noch eine der legendären Vorstellungen an oft abenteuerlichen Spielorten zu erleben, wird sich gerne erinnern.

Das Publikum hat jetzt die Gelegenheit, diese Zeit zwischen den Kanzlern Ludwig Erhard und Helmut Schmidt im Spiegel der Satire kennenzulernen oder noch einmal zu durchleben: Schauspielerin Eva Maria Keller und Joachim Behm lesen im Brechthaus aus dem Buch Johann, hissen Sie die rote Fahne! von Marina Dietz (Mitbegründerin des Spiel&Spottvereins) über Rüdiger Schablinski und das Augsburger Kabarett. Ergänzt wird die Lesung durch einige kurze Texte von Rüdiger Schablinski – erschienen in der Sendung Das Kalenderblatt des Bayerischen Rundfunks sowie in dem Buch Augsburg, nicht nur am Montag.

Eintritt: 8 €. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231


• Sonntag, 25. Januar (11 bis 12 Uhr)
THREE IMAGINARY BOYS – Gerald Fiebig, Jürgen J. Jäcklin und Martyn Schmidt lesen eigene Lyrik

Mit den Arbeiten der drei Dichter deckt die Matinee eine große Bandbreite von Idiomen zeitgenössischer Lyrik ab, von Martyn Schmidts rhythmusgetriebenen Sprachperformance-Texten über Jürgen J. Jäcklins oft chiffrenhaft verdichteten Alltagsbeobachtungen bis zu Gerald Fiebigs collagehaften Intertext-Geweben. Alle drei Autoren prägen die Augsburger Lyrikszene seit Jahrzehnten maßgeblich mit.

Von links: Gerald Fiebig, Jürgen J. Jäcklin und Martyn Schmidt

Gerald Fiebig (Jahrgang 1973) arbeitete mit Jürgen J. Jäcklin bei der Zeitschrift Zeitriss zusammen und ist auch in dessen Band Jesus Jackson und die grenzlandreiter aktiv. Er veröffentlichte seit 1996 mehrere Gedichtbände. Seit 2024 verwaltet er zudem den Nachlass des Augsburger Erzählers und Lyrikers Carl E. Ricé, den er über die Zusammenarbeit im Rahmen der Zeitschrift „Zeitriss“ kennenlernte. Jürgen J. Jäcklin (Jahrgang 1967) ist bereits seit den 1980er Jahren als Lyriker und Singer/Songwriter aktiv. Von 1991 bis 2001 war er Gründer, Mitherausgeber und Redakteur der Literaturzeitschrift Zeitriss, die 1995 mit dem Kunstförderpreis der Stadt Augsburg ausgezeichnet wurde. Seit 1998 präsentiert Jürgen J. Jäcklin seine Texte vor allem als Sänger seiner Band Jesus Jackson und die grenzlandreiter. Martyn Schmidt (Jahrgang 1969, geboren in Aalen) ist ein Grenzgänger zwischen Sprache und Klang, zwischen Lyrik und Musik. Der »Pionier der Sample Poetry« (WDR2), der sonst mit Loopstation, Elektronik und Gitarre Sprachmusiken kreiert, ist in dieser Veranstaltung im Brechthaus zum ersten Mal seit Langem unplugged im Rahmen einer »normalen« Lesung zu hören: Seine Spoken Word Lyrik entfaltet auch hier ihre außergewöhnliche Sprachmusikalität und paart Tiefe mit Zerbrechlichkeit.

Der Eintritt ist frei. Eine telefonische Anmeldung ist erforderlich: 0821-45098231   ⟴ pm • auxlit


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