Buchverlosung zur Lesung ★ Helmuth Kiesel präsentiert im Brechthaus Augsburg die erste Gesamtdarstellung einer bedrückenden deutschen Literaturepoche: die Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933 bis 1945. Der Buchtitel »Schreiben in finsteren Zeiten« ist eine direkte Referenz an Bertolt Brecht.
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Die Herrschaft der »Nationalsozialisten« bedeutete für die deutschsprachige Literatur eine beispiellose Herausforderung. Zweieinhalbtausend Autoren, darunter die besten, mussten Deutschland verlassen. Wer blieb und sich nicht auf die Seite des NS-Regimes stellte, war von Verfolgung bedroht. Prof. Dr. Helmuth Kiesel hat die erste Gesamtdarstellung der Epoche aus einer Hand geschrieben.
Sein neu erschienenes Buch 🕮 Schreiben in finsteren Zeiten. Die Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933 – 1945 [C.H. Beck] erschließt ein riesiges literarisches Feld und vermittelt ein bewegendes, oft erschütterndes Bild jener Zeit. Am Dienstag, 14. Oktober (18 Uhr), stellt der Literaturwissenschaftler sein Werk im ► Brechthaus vor.
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Im Exil wie in Deutschland verlangte die schriftstellerische Auseinandersetzung mit der Gegenwart besondere existentielle Kraft, politische Klarheit und literarisches Darstellungsvermögen. Helmuth Kiesel widmet sich der Literatur des Exils und der inneren Emigration, aber auch regimenahen Autoren, ebenso der österreichischen und schweizerdeutschen Literatur.
Dabei stellt er die berühmten Werke der Epoche vor, von Anna Seghers’ Das siebte Kreuz bis Thomas Manns Doktor Faustus, von Ernst Jüngers Marmorklippen bis Hermann Hesses Glasperlenspiel – und daneben zahlreiche vergessene Werke, die literarisch bemerkenswert und historisch aufschlussreich sind. Viele Autoren sahen ihre Hauptaufgabe darin, die »finsteren Zeiten blutiger Unterdrückung und Verfolgung« (Brecht), die sie erlebten, geschichtlich zu ergründen und mit den Mitteln der Literatur zu bezeugen. Helmuth Kiesel bringt ihre Stimmen in großer Breite und mit einer bisher nicht erreichten Intensität zur Geltung. ⟴ pm • c.h.beck verlag • auxlit
HELMUTH KIESEL hatte von 1990 bis 2015 den Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturgeschichte an der Universität Heidelberg inne. Der Schwerpunkt seiner Forschungsarbeit lag auf der Literatur der Moderne (seit etwa 1880) und speziell der Weltkriegszeit. Nach einer Geschichte der literarischen Moderne 2004 und mehreren Editionen erschien 2017 im Münchener Beck-Verlag eine umfangreiche Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1918 bis 1933. Sie wird nun durch den neuen, ebenso umfangreichen Band für die Jahre 1933 bis 1945 ergänzt.
★ VERLOSUNG!
auxlitera verlost 1 Exemplar des Buches 🕮 Helmuth Kiesel: Schreiben in finsteren Zeiten. Die Geschichte der deutschsprachigen Literatur 1933 – 1945 [C.H. Beck] Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, schreibe bis Sonntag, 19. Oktober 2025 (Einsendeschluss), eine E-Mail mit dem Betreff »Schreiben in finsteren Zeiten« an ►redaktion@auxlitera.de
Ihre Adresse wird nach 19. Oktober 2025 nicht mehr gespeichert. Ihre E-Mail wird nicht an Dritte weitergegeben und Sie erhalten keine Werbemails von uns.
► Die Teilnahme am Gewinnspiel über automatisierte Verfahren (Gewinnspielclubs oder Gewinnspielserviceanbieter) ist ausgeschlossen.
• Dienstag, 14. Oktober | 18:00 Uhr – »Schreiben in finsteren Zeiten« • Helmuth Kiesel
Die Karten für die Veranstaltung kosten 8 €. Eine telefonische Anmeldung unter 📞 0821. 45 09 82 31 ist notwendig.
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