Bedrückende Realitäten im Sudan. Die Autorin Stella Gaitano ist mit ihrem Buch in Augsburg zu Gast: Erzählungen von Vertreibung und Korruption, Sehnsucht und Neuanfang. Lesung und Gespräch (Eintritt frei) finden beim Asylpolitischen Frühschoppen im Rahmen der Afrikanischen Wochen 2025 statt.
Leben im Bürgerkrieg, am Point Zero, am Nullpunkt: Stella Gaitano erzählt in ihrem Buch Endlose Tage am Point Zero [Edition Orient] Geschichten vom ganz normalen Wahnsinn des sudanesischen Alltags, von Vertreibung und Korruption, von Sehnsucht und Neuanfang, von Geliebten und Untoten. Am Sonntag, 28. September (11 Uhr), ist die in Khartum/Sudan geborene und aufgewachsene Schriftstellerin während der ► Afrikanischen Wochen 2025 in Augsburg im Café Tür an Tür zu Gast. Lesung und Gespräch finden auf Arabisch mit deutscher Übersetzung statt.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, die Lesung geschieht im Rahmen des Asylpolitischen Frühschoppens. Es moderiert Kaouther Tabai, tunesische Schriftstellerin, Übersetzerin und Informatikerin. Sie wird in der Matinee auch die Lesung Gaitanos als Übersetzerin begleiten.
Trotz aller bedrückenden Wirklichkeiten wird in Gaitanos Geschichten auch eine hoffnungsvolle Zukunft sichtbar. Im Mittelpunkt stehen Menschen, die die Mühen des Daseins zu tragen haben und dabei nie ihre Würde verlieren. Verbindendes Element ist ein mitfühlender Blick der Autorin auf ihre Protagonisten, denen sie in kraftvollen und poetischen Bildern ein Denkmal setzt.
Ihre Erzählungen von Gewalt und Korruption haben der preisgekrönten Schriftstellerin und politischen Aktivistin in der Heimat Ärger eingebracht. Im Jahr 2022 erhielt Gaitano dann ein Stipendium des PEN International Writers-in-Exile-Programms und zog nach Deutschland. ⟴ pm • auxlit
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