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Vier Lyriker gedachten im Brechthaus dem Augsburger Dichter Wolfgang Bächler – in Wort, KI-Stimme, Bildern und Musik (Alexander Möckl). Am 22. März hätte der Lyriker seinen 100. Geburtstag gefeiert. Ein Nachbericht von Serkan Erol.


Ein Gastbeitrag von Serkan Erol, Lyriker sowie Organisator des Augsburger Lyrik-Stammtisches und der Reihe »Lyrik ans Mikro«.
– Foto: Mercan Fröhlich

Zum 100. Geburtstag von Wolfgang Bächler (geboren am 23. März 1925 in Augsburg, gestorben am 24. April 2007) haben ihm vier Lyriker*innen (Carmen Achter, Martyn Schmidt, Jürgen Jäcklin und Gerald Fiebig) im Brechthaus in Augsburg eine besondere Ehre erwiesen, indem sie im kurzweiligen Wechsel aus seinen Werken persönlich ausgewählte Gedichte vortrugen. Musikalisch wurden die Sprechpausen mit zarten, frohen und traurigen Gitarrenklängen von Alexander Möckl begleitet.

Von links: Alexandeer Möckl, Martyn Schmidt, Gerald Fiebig und Carmen Achter. Es fehlt Jürgen Jäcklin. • Foto: Serkan Erol

Dass das Publikum Wolfgang Bächlers Stimme via KI zu hören bekam, irritierte und machte ihn zugleich nahbar. Mit Zitaten und Anmoderationstexten originell vorbereitet, wurde die KI-Stimme von Martyn Schmidt, der für diese Veranstaltung eingehende Recherchen betrieb, um an die unbekannten Fotos aus dem Bild-Archiv der Bayerischen Staatsbibliothek in München zu gelangen. Diese Fotografien, allesamt aufgenommen von Isolde Ohlbaum, wurden mittels Videobeamer während der Lesung gezeigt. Sie zeigten einen in sich gekehrten Mann, der vom Leben gezeichnet war und dennoch zu lächeln wusste.

Der Reigen der vorgetragenen Gedichte spannte sich von der Kriegserfahrung(»Die Erde bebt noch von den Stiefeltritten«) über Verse, die die Depression thematisieren (»Das kalte Gestirn zu erwärmen«) bis hin zu hoffnungsvollen Worten: »Und Gott? Wir hoffen, daß er aufersteht.« Es wäre diesem Dichter zu wünschen, dass diese Veranstaltung auch andernorts Gehör und Publikum findet. ~ Serkan Erol

REIHE »LYRIK ANS MIKRO« SUCHT NEUEN VERANSTALTUNGSORT

Ausgerechnet kurz vor dem Weltpoesie-Tag wurden die seit zweieinhalb laufende OpenMic-Reihe »Lyrik ans Mikro« vom Betreiber des Veranstaltungsortes beendet. Organisator Serkan Erol sucht nun eine neue Lokalität, an dem die erfolgreiche Lesungsreihe stattfinden kann. Wer Rat weiß oder Hilfe annbieten kann, wende sich an Erol Serkan E-Mail ms-erol@gmx.de oder an redaktion@auxlitera.de.

Der Lyrikstammtisch kann nach wie vor jeden ersten Donnerstag im Monat im Café Nene um 19 Uhr stattfinden. Nächster Termin: Do, 3. April.


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