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15.11.: Tag des inhaftierten Schriftstellers

PEN Deutschland fordert Freiheit für inhaftierte Schriftsteller und Journalisten weltweit. Im Fokus der Kampagne 2024 stehen Verfolgte und Inhaftierte in Ägypten, Hongkong, Belarus und Guatemala.

Am diesjährigen Tag des inhaftierten Schriftstellers, den 15. November, ruft das PEN-Zentrum Deutschland gemeinsam mit PEN International und über 140 weiteren PEN-Zentren weltweit zur Solidarität mit inhaftierten Schriftstellerinnen und Schriftstellern sowi Journalistinnen und Journalisten auf, die für ihren Einsatz für Meinungsfreiheit verfolgt werden. Dieses Jahr stehen Alaa Abd El-Fattah (Ägypten), Jimmy Lai (Hongkong), Kaciaryna Andrejeva (Belarus) und José Rubén Zamora Marroquín (Guatemala) im Fokus der Kampagne.

»Die Inhaftierung dieser mutigen Menschen ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit und die Menschlichkeit«, erklärt Najem Wali, Vizepräsident des PEN-Zentrums Deutschland und Writers-in-Prison-Beauftragter. »Mit jedem Wort, das wir für sie einlegen, zeigen wir den Verantwortlichen, dass sie diese Stimmen nicht zum Schweigen bringen können. Es ist unsere gemeinsame Pflicht, für ihre Freiheit zu kämpfen und weltweit Solidarität zu zeigen.«

Alaa Abd El-Fattah ist ein ägyptisch-britischer Autor und Aktivist, der trotz vollständiger Verbüßung einer fünfjährigen Haftstrafe weiterhin in Ägypten festgehalten wird. Er ist extremen Haftbedingungen ausgesetzt, die Folter und Entzug medizinischer Versorgung umfassen. Abd El-Fattah ist eine zentrale Figur der ägyptischen Menschenrechtsbewegung.

Jimmy Lai, Journalist und Gründer der mittlerweile geschlossenen Zeitung Apple Daily, sitzt seit 2020 in Einzelhaft und könnte aufgrund seines demokratischen Engagements lebenslang in Hongkong inhaftiert werden. Sein Fall verdeutlicht die Unterdrückung der Pressefreiheit in Hongkong​.

Kaciaryna Andrejeva ist eine belarusische Journalistin und Dichterin, die wegen angeblichen »Staatsverrats« eine achtjährige Haftstrafe in Belarus verbüßt. Sie wurde nach der Live-Übertragung einer friedlichen Demonstration verhaftet und sitzt derzeit unter harten Bedingungen in einer Strafkolonie in Homel​.

• José Rubén Zamora Marroquín aus Guatemala, Gründer der Zeitung elPeriódico, wurde aufgrund seiner Berichterstattung über Korruption in der guatemaltekischen Regierung inhaftiert und befindet sich nach über 800 Tagen im Gefängnis seit dem 18. Oktober 2024 unter Hausarrest.

Das PEN-Zentrum Deutschland ruft die internationale Gemeinschaft, politische Institutionen und die Öffentlichkeit dazu auf, sich an der Kampagne zu beteiligen und Solidarität zu zeigen. ⟴ pm • auxlit


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