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»Wer aus dem Rheingold schüfe den Ring….«

Sky du Mont und Tenor-Legende Francisco Araiza begeben sich in der Stadthalle Gersthofen auf die Spuren von Wagners Meisterwerk »Die Götterdämmerung«. Eine dramaturgische Rezitation mit Filmeinspielungen und Talk.

EDIT: Kurzfristige Umbesetzung: statt Siegfried Jerusalem wird Francisco Araiza auf dem Podium Platz nehmen, einer der bedeutendsten Tenören seiner Zeit.

Die GötterdämmerungWagners grandiose Parabel vom verspielten Himmel. Ein Meilenstein der Musikgeschichte und –  juristisch betrachtet – gar ein Tatort schwersten Kalibers. Götter und Helden lassen keine Schandtat aus. In einem ordentlichen Strafprozess käme kaum einer der Ring-Akteure ungeschoren davon. Auf der Bühne der Stadthalle Gersthofen kommt es am Samstag, 12. Oktober, nun zur theatralischen Verhandlung: mit Sky du Mont, quasi charmanter Gerichtsreporter, und dem ebenso charmanten Zeugen, den berühmten Tenor Francisco Araiza.

Die beiden bieten allen Schaulustigen einen höchst vergnüglichen Prozess, begleitet von Videoeinspielungen, den »Indizien«. Sky Dumont moderiert, erzählt und führt in das Stück ein, Kammersänger Siegfried Jerusalem gibt dem Wissen aus erster Hand über den Bayreuther Himmel und dessen Protagonisten auf, vor und hinter der Bühne. Das Programm beginnt um 19.30 Uhr, um 19.15 Uhr gibt es eine kleine Einführung des Stücks. TICKETS + PLATZWAHL ONLINE Webseite Stadthalle Gersthofen Eventim ► Anzeige

»Der Welt Erbe gewänne zu eigen,
wer aus dem Rheingold schüfe den Ring,
der maßlose Macht ihm verlieh’.«

Ein Abend mit besonderer Dramaturgie

Wagner im Jahr 1871 in Tribschen, kurz bevor er den Ring vollendete • Foto: gemeinfrei

Wagners Monumentalwerk Der Ring: Das Rheingold, Die Walküre, Siegfried und Götterdämmerung: Hier wird gestohlen, verschleppt, erpresst, gemeuchelt, genötigt, entführt, Verträge werden gebrochen oder arglistig umgangen. Bei Richard Wagner ein opulentes Spiel von insgesamt etwa 16 Stunden. Der faszinierende Abend in Gersthofen setzt dies nun in Zeitraffer – gefasst auf rund zwei Stunden. Natürlich mit Mut zur Lücke im Detail – doch mit inhaltlichem Tiefgang, der dem Opernwerk keine Schande bereitet.

Anhand der »zur Verhandlung« stehenden Tatbestände im Ring wird die Handlung erzählt, gewürzt mit Sachverstand und viel Ironie. Auch die geistesgeschichtlichen Zusammenhänge und Hintergründe des Werks, die für das Verständnis unbedingt nötig sind, werden erläutert.

Auf einer Großleinwand (Kinoleinwand) sieht das Publikum Ausschnitte aus der berühmten Verfilmung der Inszenierung des Jahrhundert-Rings von Patrice Chéreau bei den Bayreuther Festspielen (1976-80) – mit dem Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele, am Pult: Pierre Boulez. Die Videoeinspielungen unterstützen das Verständnis der Handlung und machen gleichzeitig den Abend auch zu einem Opernerlebnis erster Güte.

Ring-Gedenktafel im Foyer des Festspielhauses • Foto: Josef Lehmkuhl | Wikipedia.org | gemeinfrei

Ablauf des Abends

Eingestimmt werden die Zuhörer mit dem Vorspiel aus dem Rheingold, danach erklärt der Moderator kurz die Intention des Abends. Im ersten Teil werden Rheingold und Walküre »abgehandelt«, unterbrochen von  Filmeinspielungen.

Nach der Pause geht es mit dem oben bereits angeführten Talk-Block, Dauer ca. 15 bis 20 Minuten, weiter – gefolgt von Siegfried und Götterdämmerung  – auch diese »Ring-Kapitel« aufgelockert von Video-Einspielungen. Der Abend endet fulminant mit der Schluss-Szene aus der Götterdämmerung, dritter Aufzug.

Neben dem kurzweiligen Streifzug durch Wagners Monumentalwerk  geht Moderator Sky du Mont auch auf die Entwicklung der unterschiedlichen Ring-Inszenierungen bis heute ein. Unterstützung erhält du Mont von einem Gast, der während des Prozesses als Zeuge eine tragende Rolle spielt: Siegfried Jerusalem erlaubt einen vergnüglichen Blick hinter die Kulissen der Opernwelt. In einem Talkblock unterhält er sich mit Sky du Mont auch über das unverwechselbare Wagnerdeutsch und über die musik- und geistesgeschichtliche Bedeutung Richard Wagners. ⟴ pm • auxlit

Samstag, 12. Oktober | 19.30 Uhr (19.15 kurze Stückeinführung) • Stadthalle Gersthofen

TICKETS gibt es online auf der Webseite der Stadthalle Gersthofen, bei EventimAnzeige und bei der 🏠 Kartenvorverkaufsstelle im Ballonmuseum Gersthofen (🗺️ Bahnhofsstraße 12, 86368 Gersthofen), 📞 0821/2491-550, 📧 kartenvorverkauf@gersthofen.de. Vorverkaufsstellen in Augsburg sind der AZ-Ticketservice und das ADAC ServiceCenter Augsburg.


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