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Mietek Pemper: Wie es zu Schindlers Liste kam.

Das Sudetendeutsche Museum München lädt zu einer Lesung aus Mietek Pempers »Wie es zu Schindlers Liste kam«. Ein Nachmittag mit Regina Pemper, der Nichte des Augsburger Ehrenbürgers, und der Holocaust- und Exilforscherin Prof. Dr. Viktoria Hertling. Pemper lebte ab 1959 in Augsburg, wo er 2011 verstarb.

Am Freitag, 2. August, findet im Sudetendeutschen Museum in München (🗺️ Hochstraße 10, 81669 München) ein Nachmittag mit Lesung und Gespräch zu Mietek Pempers 📘 Wie es zu Schindlers Liste kam. Die wahre Geschichte (Hoffmann und Campe) ► Anzeige statt.

Die Veranstaltung (15 bis 17 Uhr) findet statt mit Mietek Pempers Nichte Regina Pemper und der Autorin Prof. Dr. Viktoria Hertling. Es gibt Kaffee und Kuchen, Treffpunkt ist im Museumsfoyer. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, es ist eine ⚠️ Anmeldung bis Mittwoch, 31. Juli notwendig unter E-Mail anmeldung@sudetendeutsches-museum.de

Pemper im April 1918.

Mieczysław »Mietek« Pemper, geboren 1920 in Krakau, gestorben 2011 in Augsburg, war Häftling im KZ Plaszow. Hier war ihm dann dort die Position des persönlichen Schreibers des Lagerkommandanten zugewiesen worden, wobei er heimlich Einblicke in geheime SS-Unterlagen gewinnen konnte, in Folge dessen er Oskar Schindler wichtige Informationen zukommen lassen konnte.

Der bedeutende Zeitzeuge siedelte 1958 nach Süddeutschland über und war in Augsburg als Unternehmensberater tätig. Der Augsburger Ehrenbürger starb am 7. Juni 2011 im Klinikum Augsburg. Auf dem Gelände der ehemaligen Sheridan-Kaserne in Augsburg-Pfersee ist seit März 2012 der Mietek-Pemper-Weg nach ihm benannt. pm · auxlit

📚 Bücher zur Veranstaltung:

Mietek Pemper
Wie es zu Schindlers Liste kam. Die wahre Geschichte
Hoffmann und Campe

Was Mietek Pemper zu erzählen hat, ist in vieler Hinsicht einzigartig. 500 Tage lang, von März 1943 bis September 1944, musste der jüdische Häftling als persönlicher Stenograf für Amon Göth arbeiten, den als gewissenloser Mörder berüchtigten Kommandanten des Zwangsarbeitslagers und späteren KZ Krakau-Plaszów. 500 Tage im „Epizentrum des Bösen“, in denen er sich geheime Informationen verschaffte, die es ihm ermöglichten, eine Rettungsstrategie für über tausend seiner Mithäftlinge zu entwickeln. Dabei agierte er „zwischen Teufel und Engel“, und der Engel war Oskar Schindler, der dank Pempers Plan schließlich seine berühmten Listen schreiben lassen konnte und damit viele Menschen vor dem Tod bewahrte. Eine außergewöhnliche Geschichte von mutigem Handeln und listigem Widerstand in der Hölle der Menschenvernichtung. ~ verlagstext

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Viktoria Hertling
Mietek Pemper. Der kluge Kopf hinter Schindlers Liste
Verlag Hentrich & Hentrich

Mietek Pempers Lebensgeschichte als unfreiwilliger Schreiber des berüchtigten KZ-Kommandanten Amon Göth ist einzigartig. Als dessen persönlicher Stenograph verschaffte sich der damals 23-jährige polnisch-jüdische Häftling rasch Einblick in die Verwaltungsstrukturen des Lagers Płaszów und bekam sogar Kenntnis von geheimen Plänen der Nazis zur Liquidierung tausender Mithäftlinge. Oskar Schindlers mutige Rettungsaktion ist inzwischen weltbekannt. Es gab zuvor mit den „gefälschten Produktionslisten“ aber eine weitere, nicht minder kühne Widerstandsleistung. Mietek Pempers klug eingefädeltes Täuschungsmanöver war eine unverzichtbare Vorbedingung für Oskar Schindlers berühmte Liste. ~ verlagstext

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