Am Mittwoch, 24. Juli, diskutieren und lesen bei den »Augsburger Gesprächen zu Literatur, Theater und Engagement« Schriftsteller’innen, Theaterschaffende und Musiker’innen zum Thema Demokratie: Welche Rolle spielen die Künste?
Am Mittwoch, 24. Juli (20 Uhr), findet im Rahmen des ► Kulturprogramms zum Augsburger Hohen Friedenfest 2024 im Sensemble Theater die Lange Nacht der Augsburger Gespräche zu Literatur, Theater und Engagement statt. Zum 7. Mal diskutieren und lesen Schriftsteller’innen, Theaterschaffende und Musiker’innen – heuer zum Thema »Demokratie heute: Chancen, Risiken, Reflexionen«.
Mit dabei sind die Autorin und Dramaturgin Raphaela Bardutzky, die Schriftstellerin Shida Bazyar (► hier zu Gast bei auxlese – das literarische Questionnaire), der Schriftsteller und Drehbuchautor Thomas Brussig, die Schriftsteller Franz Dobler und Joshua Groß, der Drehbuchautor und Filmregisseur Burhan Qurbani, die Comic-Künstlerin Barbara Yelin, der Musiker, Schauspieler und Theaterregisseur Daniel Kahn, Prof. Dr. Stephanie Waldow (Universität Augsburg) und BR-Kulturredakteur Niels Beintker und Rezitation: Katja Schild. Die Veranstaltung wird von 20 bis 22 Uhr von Bayern 2 live übertragen.
Demokratie gilt hierzulande als selbstverständliches Privileg. Dieser Befund täuscht aber darüber hinweg, dass auch demokratische Staatsformen gepflegt, reflektiert und immer wieder hinterfragt werden müssen. Mehr noch, es gehört vielleicht zur Pflicht eines demokratischen Staatsbürgers, diese Pflege und Reflexion aktiv zu betreiben. Welche Rolle dabei die Künste spielen, soll Gegenstand der Diskussionen der Augsburger Gespräche 2024 sein.
Die geladenen Gäste beschäftigen sich zusammen mit Prof. Dr. Stephanie Waldow, Professorin für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft mit dem Schwerpunkt Ethik an der Universität Augsburg, unter anderem mit folgenden Fragen: Welche Rolle spielen die Künste? Können Künste als gesellschaftliches Laboratorium Demokratien bereichern? Können sie Dialoge und Aushandlungsprozesse initiieren?
► TICKETS (20 € / 10 € erm.) gibt es hier online ► Werbung und beim Sensemble Theater.
Literatur, Lesungen und Wort im Kulturprogramm 2024
Demokratie lautet das diesjährige Thema des Kulturprogramms zum Augsburger Hohen Friedensfest vom 20. Juli bis 8. August (► 🗎 Programmheft als pdf). Dass die Demokratie angreifbar und keine Selbstverständlichkeit ist, wird zunehmend deutlich. Das Friedensbüro der Stadt Augsburg präsentiert hierzu ein Programm, das gemeinsam mit vielen Vereinen, Gemeinden und zivilgesellschaftlichen Initiativen entstanden ist – als engagiertes Zeichen für eine lebendige Demokratie und eine Einladung zu Begegnung und Austausch.
Dabei spielen Literatur, Wort und Sprache als zentrale Kultur- und damit eben Demokratieträger beim Kulturprogramm eine zentrale Rolle. Sei es bei der Langen Nacht der Augsburger Gespräche zu Literatur (siehe oben), einem ► thematischen Open Air Poetry Slam im Annahof (Di, 30. Juli), der ► szenisch-musikalischen Lesung Die Freiheit ist untheilbar! (Do, 25. Juli), der ► Diskussionrunde Was bringt die Demokratie in Gefahr? mit Sachbuch-Autoren wie Thomas Laschyk und Yannik Hahn (Mo, 22. Juli), der ► Lesung religiöser Texte (Die, 23. Juli) oder einem auf Texte aus dem Jahr 1524 rekurrierenden ► Predigt-Slam (Di, 6. August). Auch das ► Debütstück Invasion! des schwedischen Gegenwartsdramatikers Jonas Hassen Khemiri wird aufgeführt werden (So, 21., Die, 23. und Mi, 24. Juli), im Kulturhaus Abraxas wird zum Porajmos-Gedenktag das ► Theaterstück Zigeuner-Boxer von Rike Reiniger zu sehen sein (Fr, 2. August). ⟴ pm · auxlit
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